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Wie können Menschen mit Bindungsverletzungen und traumatischen Erfahrungen empathisch begleitet werden? Dieses Buch lädt ein, die professionelle Beziehung als heilsamen Erfahrungsraum zu gestalten: Wenn ein Mensch sich gesehen und gehalten fühlt, kann sich etwas in ihm entspannen. Vertrauen wird wieder möglich, ein innerer Wandel beginnt.
Die Autorin verbindet die personzentrierte Haltung mit bindungs- und traumasensiblem Wissen, neurobiologischen Grundlagen und systemischen Perspektiven. Sie vermittelt zentrale Konzepte wie Schutzstrategien, Körpergedächtnis, Selbst- und Co-Regulation und zeigt, wie Resonanz, Mitgefühl und Präsenz zu tragenden Kräften der Begleitung werden.
Eine wertvolle Praxishilfe für alle, die eine tragfähige professionelle Beziehung aufbauen wollen - auch unter herausfordernden Bedingungen.
Birte Hoffmann, M.A. of Counseling, ist Systemische Einzel-, Paar- und Familientherapeutin sowie Personzentrierte Beraterin mit traumasensibler Ausbildung. Sie verfügt über langjährige Erfahrung in der Kinder- und Jugendhilfe, in psychosozialen Beratungsstellen sowie in der Begleitung von Einzelpersonen, Paaren und Familien. In ihrer Praxis in Essen arbeitet sie zu den Schwerpunkten Beziehung, Bindung und Trauma. Darüber hinaus ist sie in den Bereichen Coaching, Supervision sowie Fort- und Weiterbildung für Fachkräfte und Teams tätig. Besuchen Sie auch gern die Website der Autorin unter: https://www.therapieessen.de/ .
Inhalt Einleitung: Ein Raum öffnet sich 8 Teil I - Wie Bindung, Trauma und Beziehung unsere innere Welt prägen 1 Bindung verstehen - Prägung und Wandel 15 1.1 Wie sich Bindung entwickelt . 15 1.2 Warum Bindung wesentlich ist . 19 1.3 Unsichere Bindung - wenn Beziehung nicht sicher war . 22 1.4 Desorganisierte Bindung - wenn Nähe Angst macht . 26 1.5 Bindung im Körper - Beziehung als Erfahrung des Nervensystems . 28 1.6 Bindung ist Beziehungsgeschichte und kann sich in Beziehung wandeln . 31 1.7 Zwischen Nähe und Selbstbestimmung - die Bindungs-Autonomie-Wippe . 33 2 Trauma verstehen - Grundlagen für eine sensible Begleitung 36 2.1 Trauma - wenn ein Ereignis zur Überwältigung wird . 37 2.2 Typologie und Einordnung traumatischer Erfahrungen . 40 2.3 Arten von Traumata . 44 2.4 Überlebensreaktionen des Nervensystems auf belastende Ereignisse . 47 2.5 Zentrale Gehirnstrukturen im Zusammenspiel von Regulation und Erleben . 50 2.6 Implizites und explizites Gedächtnis . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 57 2.7 Trigger - wenn Vergangenheit zur Gegenwart wird . 58 2.8 Vom Gleichgewicht zur Überforderung - wie das Gehirn auf Traumata reagiert . 60 2.9 Neurobiologische Langzeitfolgen traumatischer Erfahrungen . 65 2.10 Belastungsreaktionen und Schutzmuster nach traumatischen Erfahrungen . 71 2.11 Risiko- und Schutzfaktoren in der Traumaverarbeitung . . . . . . . . . . ......... 82 2.12 Traumafolgestörungen und Diagnosen . 85 3 Das verletzte Selbst - frühe Bindung, innere Landkarten und die Suche nach Resonanz 91 3.1 Wie frühe Erfahrungen das Gehirn prägen . 93 3.2 Die innere Landkarte - verkörperte Beziehungserfahrungen . 96 3.3 Das Selbst im Spiegel der Beziehung . 101 3.4 Das Selbstkonzept - wenn Erfahrung zu Bedeutung wird . 102 3.5 Entwicklungstrauma - wie frühe Beziehungserfahrungen Bindung prägen . 105 3.6 Aufrechterhaltung der Bindung - Schutzstrategien des kindlichen Selbst . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ...................... 108 3.7 Emotionale Spuren früher Bindungserfahrungen . 122 Teil II - Personzentriert und traumasensibel begleiten - Beziehung als heilsamer Erfahrungsraum 4 Der Weg der Integration - was Traumaheilung wirklich bedeutet 137 4.1 Kann man ein Trauma heilen? . 137 4.2 Integration als Lernprozess des Nervensystems . 138 4.3 Selbstregulation - das innere Gleichgewicht wiederfinden . 141 4.4 Phasen der Traumaintegration - ein Orientierungsrahmen für die Praxis . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 157 5 Personzentrierte Begleitung als heilsamer Erfahrungsraum . 165 5.1 Beziehung als wirkender Faktor und heilsamer Erfahrungsraum . 165 5.2 Vertrauen in Selbstorganisation . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ............................ 171 5.3 Feinfühligkeit und Präsenz in der Begleitung . 173 5.4 In Beziehung sein - personzentrierte Präsenz in professioneller Begleitung . 176 5.5 Spannungsfelder traumasensibler personzentrierter Begleitung . 181 6 Was trägt - ein zusammenführender Blick 185 Epilog: Der Raum, der weiterwirkt 187 Anhang . 188 Beobachtungsprotokoll zur Triggeridentifikation . 188 Literatur . 190 Danksagung . 193 Sachregister . 195