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Mein Leben, was man so Leben nannte, begann als erstes vonvier Kindern, obwohl mein wahres Leben erst viel später beginnensollte. Meine Mutter hatte bereits zwei uneheliche Kinder, als siemeinen Vater kennenlernte. Davon erfuhren wir jedoch erst vieleJahre später. Sie war schon ein echtes Früchtchen, wie man so zusagen pflegt. Wir lebten damals im Haus meiner Großeltern undeigentlich habe ich, bis auf wenige Ausnahmen, nur guteErinnerungen an diese kurze Zeit. Mir blieb es damals verschlossen,warum sich meine Eltern immer öfter stritten und wieso mein Vaterunsere Mutter mehrfach krankenhausreif schlug. Später begriff ich,was in diesem Mann vorgegangen sein muss, wenn es um unsereMutter ging.Kurz nach meinem achten Geburtstag änderte sich unser Lebenkolossal. Unsere Mutter hatte genug von unserem Vater und ließsich scheiden. Ich besuchte damals gerade die zweite Klasse undwar ein guter Schüler, mit nur Einsen und Zweien im Zeugnis. Dochdank meiner Mutter, sollte sich auch das bald ändern.Plötzlich wurden wir als asoziales Gesindel betrachtet. Allerdings begriffen wir Kinder damals noch nicht, welche furchtbare Bedeutung das für unser weiteres Leben haben würde.Und unsere Mutter begann unerbittlich zu werden, was den Umgang mit unserem Vater und den geliebten Großeltern betraf. Das wir unsere Großeltern auch nicht mehr sehen durften, war schrecklich für uns Kinder, da zwischen unseren Großeltern und uns immer ein sehr herzliches Verhältnis herrschte, uns Halt gab. Auch sie litten unter der unerbittlichen Härte unserer Mutter, genau wie wir Kinder. Eine Zeit lang, ungefähr ein Jahr, arbeitete unsere Mutter bei dem Bauern alsMagd. Das wurde ihr aber bald zu langweilig und natürlich befandsie, dass dieser Job unter ihrem Niveau angesiedelt sei. Bei demBauer arbeitete zur gleichen Zeit auch ein Erntehelfer, der hieß HansLenk. Er verliebte sich in unsere Mutter und wurde kurze Zeit späterunser erster Stiefvater, zudem wir ab sofort Papa zu sagen hatten. Doch schon bald hatte sie genug von ihm. Sie begann als Bardame zu arbeiten, schleppte immer öffter dunkelhäutige Männer an. Bald nannte man sie im Dort eine Negerhure. Mit dem Begriff konnten wir Kinder nichts anfangen. Also fragte ich sie eines Nachmittags, was das bedeute. Doch statt einer Antwort gab sie mir eine so heftige Ohrfeige, das ich stürzte und mir den Daumen brach. In der zwischenzeit fielen meine schulischen Leitungen stark ab. Das Jugendamt kümmerte sich einen Dreck um uns
Ich schreibe bereits seit den neunziger Jahren Bücher. Als Unternehmerin waren meine Tage voll durchgetaktet. Nachdem ich mit meiner Familie nach Südfrankreich gezogen war, eröffneten wir in Sainte Maxime ein kleines Hotel. In den Wintermonaten segelten wir durch die karibische Inselwelt. Heute lebe ich in Spanien, schreibe Bücher und engagiere mich stark im Tierschutz/Straßenkatzen. Fange sie ein, lasse sie kastrieren/sterilisieren, füttere bis zu 160 Katzen täglich.