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Ein Heimkehrer, eine verlorene Liebe und der Kampf gegen die bürgerliche Enge.Als Victor nach Jahren in der Fremde in seine Heimatstadt zurückkehrt, treibt ihn vor allem eines an: die Erinnerung an Theuda, seine einstige Muse und große Liebe. Doch die Frau, die er findet, entspricht nicht mehr dem idealisierten Bild seines Herzens. Theuda ist nun Teil der "Imago" - jener starren, kollektiven Hülle aus gesellschaftlichen Konventionen und nüchterner Vernunft, die das Individuum zu ersticken droht.In einem schmerzhaften Prozess der Desillusionierung kämpft Victor nicht nur um seine Liebe, sondern um seine eigene Identität als freier Geist. Carl Spittelers Imago (1906) ist weit mehr als eine enttäuschte Liebesgeschichte. Es ist ein prophetisches Werk über den Konflikt zwischen dem schöpferischen Einzelnen und der Masse - ein Roman von solch psychologischer Schärfe, dass er Sigmund Freud inspirierte und der Psychoanalyse ihren Weg bahnte.Ein zeitloses Meisterwerk des Schweizer Nobelpreisträgers.
Geboren am 24.4.1845 in Liestal bei Basel, gestorben am 29.12.1924 in Luzern. Landpfarrer, Hauslehrer in Rußland und Finnland, Lehrer in der Schweiz, dann Redakteur in Basel und Zürich, später freier Schriftsteller. Er schrieb mythologische Epen, in denen antike Götter und Heroen modern umgedeutet werden. Spitteler war auch Lyriker, Erzähler und Essayist. 1919 erhielt er den Nobelpreis für Literatur.