Catharina Belinghausen

Agression - Interindividuelle Unterschiede: Selbstwert und Selbstkontrolle

eBook Ausgabe. 1. Auflage
eBook (epub), 33 Seiten
EAN 9783640441525
Veröffentlicht Oktober 2009
Verlag/Hersteller GRIN Verlag

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Beschreibung

Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Psychologie - Sozialpsychologie, Note: 1,3, Universität zu Köln, Sprache: Deutsch, Abstract: "Computerspiele machen aggressiv" , "Alkohol macht aggressiv" , Stress macht aggressiv" oder " Hitze macht Autofahrer aggressiv" sind überall zu findende Aussagen, die als Ursache für aggressives Verhalten äußere Umstände nennen. Eine ständige Präsenz in den Medien hat die Diskussion um die mögliche aggressive Wirkung von gewaltverherrlichenden Computerspielen und es ist weit verbreitet, dass sich stark alkoholisierte Menschen häufig sehr aggressiv Verhalten.
Doch nicht jeder Mensch verhält sich bei den gleichen situationsbedingten Einflüssen in gleichem Maße aggressiv. Das Geschlecht sowie das Alter spielen eine wichtige Rolle in der Differenzierung zwischen Art und Grad der Aggression. In dieser Arbeit wird der Fokus jedoch auf die Persönlichkeitsmerkmale gelegt, die einen Einfluss auf aggressive Handlungen haben können.
Nach einer kurzen Einführung über den Begriff der Aggression und insbesondere deren Messbarkeit als wichtigen Aspekt der Aggressionsforschung, werden einzelne Charakterzüge und deren Einfluss auf Aggressionen behandelt.
Der Hauptaugenmerk wird auf die Rolle des Selbstwertes und der Selbstkontrolle gelegt. Der Bezug von Selbstwert zu Aggression ist insofern interessant, da die behandelte Studie von Baumeister und Bushman von 1998 einen Bestätigung der Annahme liefert, die im Gegensatz zu einer lange Zeit in der Aggressionsforschung als bestätigt angenommen Hypothese stand. Zunächst werden der Selbstwert und die Sonderform des Narzissmus charakterisiert, um im Anschluss einen Überblick über den Verlauf und das Ergebnis der Untersuchung zu liefern.
Die Studie von Baumeister und Boden von 2005 zu der Beziehung zwischen Aggression und Selbstkontrolle ist weniger auf Grund des Befundes als ihrer Methodenvielfalt interessant. In der Beschreibung von fünf Experimenten wird deutlich, inwiefern eine Veränderung der Methoden zur Aggressionsmessung oder die Variation verschiedener Variablen wie Frustrationsgrad oder Beanspruchungsgrad der Selbstkontrolle im Vorfeld zu einem umfassenden und sehr genauen Gesamteindruck über den Zusammenhang zwischen Selbstkontrolle und Aggression führen.

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Hersteller
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