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In einem Hotel am Ende der Welt geben zwei Frauen, eine Französin und eine Afghanin, ihre Stärke und ihre Zerbrechlichkeit preis. Ein verpasster Anschlussflug am Flughafen von Bahrain bringt die Reise der Ich-Erzählerin nach Indien, das Land, in dem ihr Vater aufgewachsen ist, durcheinander. Sie ist gezwungen, in einem Hotel zu übernachten, wo sie die Afghanin Mina kennenlernt, die nach Kabul reist, um noch einmal ihren Vater zu sehen. Die Erzählerin wird von Minas Berichten über Indien, Afghanistan, den Krieg und die Flucht bis nach Berlin, wo sie sich durchsetzen muss, in den Bann gezogen. Unter der sensiblen und poetischen Feder von Cécile Oumhani zeichnen sich die Wege des Exils und das Wunder einer Begegnung ab. 'Wunderschön.' Alexandra Schwartzbrod, Libération 'Ein Buch, das lange im Kopf und im Herzen bleibt.' Michèle Bayar
Cécile Oumhani, geboren 1952 in Namur, Belgien, französisch-britisch-tunesische Schriftstellerin, wuchs zweisprachig in einem multikulturellen Umfeld auf. Tief geprägt von Kindheitsaufenthalten bei der Familie ihrer Mutter im englischsprachigen Kanada, entwickelte sie eine Vertrautheit mit verschiedenen Kulturen. So war ihre Begegnung mit Tunesien als junge Erwachsene beinahe selbstverständlich und bereicherte ihre Vorstellungskraft, ebenso wie Jahrzehnte danach ihre Annäherung an Indien auf den Spuren ihrer Vorfahren, britischer Kolonialbeamter, die sie erstmals in ihrem aktuellen Roman "Denn Tiger fressen keine Sterne" "thematisiert. Für ihre mehrsprachigen Lyrikbände und Kurzgeschichten, ihre Romane und Essays, in denen sie einfühlsam anderen Orten und Kulturen nachspürt, erhielt sie zahlreiche Literaturpreise, darunter den europäischen Literaturpreis der Frankophonie "Virgile".