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Die Erinnerung an ein Verschwinden - und der Versuch, ein schicksalhaftes Geheimnis zu lüften.
Im Mai 1961 stürzt in der algerischen Wüste ein Flugzeug ab. Niemand überlebt. Die Erzählerin erinnert sich an eine Freundin ihrer Eltern, die sie als Kind kennengelernt hatte, von der sie aber nur noch ein altes Foto hat, und die manchmal bei ihnen zu Hause auftauchte, bevor sie für längere Zeit in die Ferne ging. Jedes Mal, wenn sie zurückkehrte, brachte sie einen Hauch von Abenteuer in das Leben des Kindes. Eines Tages kam die Frau, die Stewardess auf jenem Flug war, nicht mehr zurück.Ihr Schicksal beschäftigt die Erzählerin seit Jahren wie eine nie verheilte Wunde. Sie war ihre Patentante, ihre 'Reisefee'. Doch bei jedem Versuch, sich diesem Geheimnis zu nähern, hat sie das Gefühl, einen verbotenen Bereich zu betreten. Ihre Ermittlungen führen die Erzählerin zu der Annahme, dass der Absturz des Air-France-Flugzeugs vielleicht kein Unfall war. Hatte er politische Gründe-? Wie häufig in Cécile Wajsbrots Büchern kommentieren verschiedene Stimmen die Hauptgeschichte: zum Wunsch der Menschen seit Ikarus, zu fliegen, zu ihrer Vorliebe für den Himmel und die Vögel, die ihn bevölkern, zu Filmkatastrophen, zum Absturz und zum Übergang in die andere Welt. Eine zauberhafte literarische Ergründung eines der vielen Geheimnisse des menschlichen Schicksals.
Cécile Wajsbrot, 1954 in Paris geboren, schreibt Romane - manchmal auch Essays und Hörspiele. Sie übersetzt aus dem Englischen (u. a. Virginia Woolf) und aus dem Deutschen (u. a. Marcel Beyer, Peter Kurzeck). Sie lebt abwechselnd in Paris und in Berlin.2007 war sie Gast des Berliner Künstlerprogramms des DAAD. Seit 2017 ist Sie Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung sowie seit 2019 der Akademie der Künste in Berlin. 2014 erhielt sie den Eugen-Helmlé-Übersetzerpreis, 2016 den Prix de l`Académie de Berlin. 2024 erhielt sie den Grand Prix de Littérature Henri Gal und den Aleksandar Ti-ma International Prize. Im selben Jahr wurde sie für ihren Roman 'Nevermore' mit dem Literaturpreis der Darmstädter Jury ausgezeichnet.