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Die Autorin befasst sich mit der Frage der Berücksichtigung von Ausgleichsfähigkeit und -bereitschaft im Rahmen des Untreuetatbestands gemäß § 266 StGB. Ihr zufolge sind die Ausgleichsfähigkeit und -bereitschaft des Treupflichtigen im Einklang mit der bisherigen Rechtsprechung bei der Prüfung der Untreuestrafbarkeit zu berücksichtigen. Dadurch wird dem Treupflichtigen kein «Freifahrtschein» dafür ausgestellt, mit dem anvertrauten Fremdgeld bis zur Grenze der eigenen finanziellen Möglichkeiten beliebig zu verfahren. Eine bei Ausgleichsfähigkeit und -bereitschaft vorgenommene Handlung ist - vor dem Hintergrund, dass das Vermögen das einzige von § 266 StGB geschützte Rechtsgut ist - weder strafwürdig noch strafbedürftig. Allerdings spricht sich die Autorin für eine Verortung im Rahmen der objektiven Zurechnung aus.
Charlotte Dobers studierte Rechtswissenschaften an der Bucerius Law School in Hamburg und an der Boston College School of Law in den USA. Sie absolvierte ihr Juristisches Referendariat am OLG Hamburg mit Ausbildungsstationen in Hamburg, Berlin und Madrid. Derzeit ist sie als Rechtsanwältin tätig.
Inhalt: Die Rechtsprechung - Entwicklung der Rechtsprechung - Analyse der Rechtsprechung - Legitimation der Berücksichtigung von Ausgleichsfähigkeit und Ausgleichsbereitschaft - Rechtsgüterschutz - Auslegungskriterien - Subsidiaritäts- und ultima-ratio-Prinzip - Straftheoretische Überlegungen - Aspekte aus Treugeberperspektive - Spannungsverhältnis zwischen Recht und Moral - Praktische Erwägungen - Vergleichender Blick in das Steuerstrafrecht - Rechtsvergleichende Überlegungen - Ergebnis zur Legitimation der Berücksichtigung von Ausgleichsfähigkeit und Ausgleichsbereitschaft - Ausgestaltung der Berücksichtigung von Ausgleichsfähigkeit und Ausgleichsbereitschaft - Systematische Verortung im Untreuetatbestand - Inhaltliche Anforderungen und Konsequenzen.