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Das zeitgenössische Theater stellt häufig eine Herausforderung für das Publikum und die Aufführungsanalyse dar. Um verschiedene Möglichkeiten des Zugangs zu erläutern, führt der Band praxisnah und anschaulich in die theoretischen und methodischen Grundlagen der theaterwissenschaftlichen Aufführungsanalyse ein. Dabei wird eine flexible Methode vorgestellt, die es den Analysierenden ermöglicht, die ästhetischen Merkmale einzelner Aufführungen des zeitgenössischen Theaters zu ermitteln und zu untersuchen.
Anhand konkreter Beispiele wird schrittweise gezeigt, wie die eigene Wahrnehmung und Erinnerung zum Dreh- und Angelpunkt der Aufführungsanalyse wird. Leitfragen und exemplarische Analysen zeigen jedem Leser und jeder Leserin, wie sie eine eigene Analysepraxis entwickeln können.
Aufführungsanalyse gehört zum Themenkanon der BA-Studiengänge. Diese erste Einführung zum Thema schließt eine große Lücke.
Dr. Christel Weiler ist Akademische Rätin am Institut für Theaterwissenschaft der FU Berlin.
1. Über die Liebe zum Theater und die Ausrüstung künftiger Wissenschaftlerinnen 91.1 Inter-Subjektivität und Objektivität 121.2 Wiederholung und Einmaligkeit 171.3 Ko-Präsenzen 191.4 Wahrnehmung lernen 222. Aufführungsanalyse und Theaterwissenschaft 292.1 Kurze Geschichte der Aufführungsanalyse 302.1.1 1920er: Aufführung als soziales Spiel 312.1.2 1970er: Aufführung als Kommunikationsakt 372.1.3 1980er: Aufführung als Text 412.1.4 2000er: Aufführung als Erfahrungsgeschehen 432.2 Theorie der Aufführung 452.3 Inszenierung und Aufführung 572.4 Aufzeichnung und Aufführung 593. Zeichen über Zeichen - Semiotik im Alltag, als Wissenschaft und in der Theaterkunst 633.1 Semiotik im Alltag 633.2 Semiotik als Wissenschaft 663.3 Semiotik in der Theaterwissenschaft und im Theater 683.3.1 Semiotik des Theaters 693.3.2 Performance Analysis: Theory and Practice 744. Phänomenologie 814.1 Wahrnehmung und rfahrung im Theater 814.2 Zeichen und Phänomne 864.3 Intentionalität und Resonsivität 904.4 Erfahrung und Reflexion 965. Aufführungsanalyse als Erinnerungsarbeit 1035.1 Erinnerungsprotokolle 1065.2 Beispielanalyse: Ein Sommernachtstraum (Schauspiel Hannover) 1115.3 Entwicklung von Fragestellungen 1276. Raum 1316.1 Realer Raum und erlebter Raum 1326.2 Aufführungsraum 1346.3 Raumanalyse 1386.3.1 Raum als Zeichen 1396.3.2 Raum als Erlebnis 1426.4 Beispielanalyse: Maß für Maß (Schauspiel Hannover) 1456.5 Die Dinge des Theaters: Requisiten 1546.5.1 Dinge im Gedächtnis 1576.5.2 Funktionen der Dinge 1617. Figur 1717.1 Figuration als historische Praxis 1717.1.1 Rolle 1747.1.2 Schauspieler 1757.1.3 Verkörperungen 1777.2 Figurationen im zeitgenössischen Theater 1797.2.1 Homogene Figuren 1797.2.2 Heterogene Figuren 1847.2.3 Inszenierung von Geschlecht 1957.3 Kostüme 2037.3.1 Kostüm als Zeichen 2047.3.2 Performativität von Kostümen 2087.4 Leitfragen für die Figurenanalyse 2108. Das Theater mit dem Drama: Text, Inszenierung und Aufführung 2118.1 Text als gesprochene Sprache 2208.2 Text als Form der Rede 2248.2.1 Dialog 2258.2.2 Monolog 2308.2.2 Chor 2358.3 Dramaturgie 2408.3.1Textfassungen 2428.3.2 Struktur und Gliederung 2448.3.3 Beispielanalyse: Der Auftrag. Erinnerung an eine Revolution von Heiner Müller (Schauspie Hannover/Ruhrfestspiele Recklinghausen) 2478.4 Text als Referenz der Aufführung 2678.5 Beispielanalyse: "Da steh' ich nun." - Faust. Der Analyse zweiter Teil 2748.6 Exkurs: Regie und Interpretation 2789. Exemplarische Aufführungsanalysen 2819.1 While We Were Holding It Together- oder: Eine Einladung, die Imagination zu entfalten 2839.1.1 Wahl und Erkundung des Materials bzw. der konkreten sinnlichen Elemente 2849.1.2 Strukturierung des Materials 2909.1.3 Erfahrung des Publikums 2949.1.4 bschließende Bemerkungen zum analytischen Vorgehen 2989.2 Medea (Schauspiel Frankfurt)- Konzeptionalisierung einer Figur 2999.2.1 Figuren und Raum inMedea 3009.2.2 Medea - gesehen von der Amme und dem Chor der Frauen 3029.2.3 Medea - Erscheinen und Selbstbeschreibung 3069.2.4 Relationales Gefüge, Positionen im Raum 3089.2.5 Kreon - Medea 3099.2.6 Jason - Medea 3139.2.7 Medeas ,Rettung' durch Aigeus 3159.2.8 Bewegung des Raumes- neuer Spielraum für die Figuren 3189.2.9 Gestaltung der Figuren- vorläufige Zusammenfassung 3199.2.10Ästhetik des Diskurses 3229.2.11 Der Raum als Akteur 3249.2.12Abschließende Bemerkungen zur Analyse 3269.3 Earthport- Theater als Kunst der Begegnung 3279.3.1 Theater und Partizipation 3289.3.2 Allgemeine Voraussetzungen für Earthport 3309.3.3 Stationen, Begegnungen, Situationen 3319.3.4 Involviert sein als Problem für die Analyse 3339.3.5 Materialbasis des Ereignisses, Wissen um Produktionsbedingungen 3359.3.6 Erinnerungsprotokoll 3379.3.7 Analytische Anmerkungen zu den ,Bestimmungen' 3389.3.8 Relationale Aufmerksamkeit und gesteigerte Aufmerksamkeit 3439.4 Zeit im Theater: Zeit der Aufführung - aufgeführte Zeit 3479.4.1 Theater einer anderen Zeit- andere Theaterzeit 3489.4.2 Überlagerung verschiedener Zeitschichten in Medea 3559.4.3 Ereigniszeit in While We Were Holding it Together 3579.4.5 Verdichtete Zeit in Earthport 3610. Aufführungsdiskurse 36511. Anhang 37111.1 Auswahlbibliographie zur Aufführung und zur Aufführungsanalyse 37311.2 Literaturverzeichnis 37311.3 Dank 38312. Register 384