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Narzissmus ist kein Modewort und keine schwierige Beziehungsphase, sondern kalkulierte Grausamkeit, gestützt von einem System, das die Männer schützt, die sie ausüben. Trotz allem hält sich die Frage, warum Frauen nicht einfach gegangen sind. Christina Diamantis, Therapeutin und Überlebende, zerlegt die Beziehungslüge, die Frauen seit Generationen bindet, entlarvt narzisstischen Missbrauch als einseitige Gewalt und benennt das therapeutische Gaslighting, das aus seiner Tat ihre Verantwortung macht. Ihre Botschaft ist klar: Du bist nicht schuld. Du trägst keinen Anteil. Die Antwort auf die Frage, warum du nicht gegangen bist, liegt nicht in dir - sondern im System, das dich hat bleiben lassen. Die Schuld muss endlich die Seite wechseln.
Christina Diamantis, 1976 als Tochter griechischer Eltern geboren, steht an der Seite von Frauen, die narzisstischen Missbrauch erleben oder erlebt haben. Mit den Podcasts "Ich bin die dritte Frau" und "Justitia würde kotzen" erreicht sie Millionen Hörerinnen. Diamatis lehnt therapeutische Distanz und Neutralität ab und arbeitet mit einer radikalen Parteilichkeit für Opfer. Wo die klassische Psychologie nach dem Eigenanteil der Betroffenen sucht, richtet sie den Blick auf den Täter. Und erreicht damit Millionen von Frauen.