Christina Morina

Die Erfindung des Marxismus

Wie eine Idee die Welt eroberte. 22,1 cm / 14,1 cm / 4,8 cm ( B/H/T )
Buch (Hardcover), 587 Seiten
EAN 9783827500991
Veröffentlicht September 2017
Verlag/Hersteller Siedler Verlag

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Beschreibung

Ein völlig neuer Blick auf Marx und seine Wirkung
Der Marxismus ist tot? Keineswegs. Denn mit der Erschütterung vieler politischer Gewissheiten scheinen Karl Marx und seine Ideen neue Bedeutung zu erlangen. Christina Morina erzählt, wie dieses Ideenpaket einst seine ungeheure Anziehungskraft entwickelte. Die faszinierende Schöpfungsgeschichte einer Weltanschauung, die unseren Blick auf die Wirklichkeit für immer verändert hat.

Portrait

Christina Morina ist Professorin für Zeitgeschichte an der Universität Bielefeld. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in der Gesellschafts- und Nachgeschichte des Nationalsozialismus, in der politischen Kulturgeschichte des geteilten und vereinigten Deutschlands sowie in dem Verhältnis von Geschichte und Gedächtnis. Christina Morina wurde 1976 in Frankfurt (Oder) geboren und verbrachte ihre Kindheit in der DDR. Sie studierte Geschichte, Politikwissenschaft und Journalistik an der Universität Leipzig und der Ohio University (USA) und wurde 2007 an der University of Maryland (USA) mit einer Arbeit über den Krieg gegen die Sowjetunion in der deutsch-deutschen Erinnerungskultur promoviert. Sie war von 2008 bis 2014 wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Friedrich-Schiller-Universität Jena und 2015 bis 2019 DAAD-Fachlektorin an der Universität Amsterdam. Ihre Habilitation 'Die Erfindung des Marxismus. Wie eine Idee die Welt eroberte' erschien 2017 bei Siedler. Für 'Tausend Aufbrüche. Die Deutschen und ihre Demokratie seit den 1980er Jahren' erhielt sie 2024 den Deutschen Sachbuchpreis.

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