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Die Ausübung sexueller Gewalt an Kindern und Jugendlichen durch Priester erschüttert seit Jahren die Öffentlichkeit. Auch für das Erzbistum Paderborn besteht Aufklärungsbedarf. Welche Personenkreise innerhalb der Kirche wussten von den Missbrauchsfällen? Wie ging das Leitungspersonal mit Beschuldigten und Betroffenen um? Welche Entwicklungen lassen sich während der Amtszeiten der Erzbischöfe Lorenz Jaeger (1941-1973) und Johannes Joachim Degenhardt (1974-2002) beobachten? In zwei Teilen geht die Studie diesen Fragen nach, wobei der gesellschaftliche und der kirchengeschichtliche Kontext berücksichtigt werden. Während Christine Hartig im ersten Teil das Handeln des Leitungspersonals und die Perspektive der Betroffenen herausarbeitet, fragt Nicole Priesching im zweiten Teil angesichts der beschuldigten Priester nach der Bedeutung von Priesterausbildung und bestimmten Priesterbildern.
Nicole Priesching ist Inhaberin des Lehrstuhls für Kirchen- und Religionsgeschichte an der Universität Paderborn und leitete das Forschungsprojekt "Missbrauch im Erzbistum Paderborn - Eine kirchengeschichtliche Einordnung".
Christine Hartig, Dr. des., ist Mitarbeiterin im Forschungsprojekt "Missbrauch im Erzbistum Paderborn - Eine kirchengeschichtliche Einordnung" am Lehrstuhl für Kirchengeschichte und Religionsgeschichte an der Universität Paderborn.