Christine Hatzky

Kubaner in Angola

Süd-Süd-Kooperation und Bildungstransfer 1976-1991. 1. Auflage. 24,1 cm / 15,9 cm / 2,7 cm ( B/H/T )
Buch (Hardcover), 384 Seiten
EAN 9783486712865
Veröffentlicht April 2012
Verlag/Hersteller De Gruyter Oldenbourg

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Beschreibung

Angola erlangte als einer der letzten afrikanischen Staaten 1975 seine Unabhängigkeit vom portugiesischen Kolonialreich. Die Dekolonisierung und Gründung der jungen Nation im südlichen Zentralafrika war das Ergebnis einer einzigartigen transatlantischen Kooperation, einer Süd-Süd-Verbindung zwischen Angola und Kuba. Kubas Regierung unterstützte die befreundete Unabhängigkeitsbewegung MPLA und förderte bis 1991 die angolanische Regierung nicht nur militärisch, sondern auch zivil. Christine Hatzky richtet mit ihrer Studie erstmals den Blick auf die zivile Kooperation und insbesondere auf die Zusammenarbeit im Bildungssektor. Deutlich wird, wie beide Regierungen über die Distanz des Atlantiks hinweg zusammenarbeiteten und dabei durchaus eigene Interessen über die Konfliktlage des Kalten Krieges zu stellen wussten. Neben der politischen und strukturellen Geschichte beleuchtet die Autorin insbesondere auch den Alltag der Bildungsarbeit, an der nicht weniger als 10.000 kubanische Lehrer und Pädagogen beteiligt waren.

Portrait

Christine Hatzky ist Professorin für die Geschichte Lateinamerikas und der Karibik an der Leibniz Universität Hannover.

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