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Träume sind die Quelle der Kunst. Damit aber nicht genug. Sie sind ebenso Quelle der Utopie und bilden auf diese Weise, so zeigt Christof Wackernagel in 'Politik des Traums', die Grundlage für eine bessere Gesellschaft. Anhand der Protokolle seiner eigenen Träume macht Wackernagel eine Assoziationskette auf. Er deutet Träume nicht mehr nur als Spiegel eines je individuellen Zustands, sondern als Ausdruck des kollektiven Unbewussten. So vermag er den Zustand der Gesellschaft aus Träumen abzuleiten: Träume entpuppen sich in Wackernagels ebenso schonungsloser wie hintergründiger Traumanalyse als Soziogramme, als Albträume, die die Verfassung der Gesellschaft widerspiegeln, sowie als gesellschaftliche Wunschträume, die auf das träumende Individuum abgestimmte Maßstäbe für ein anderes Leben anbieten. 'Der Traum deutet nicht die Verhältnisse, er stellt sie dar. Diese Darstellung kann helfen, die Verhältnisse zu erkennen.'
Christof Wackernagel, Jahrgang 1951, war von 1967 bis 1977 Schauspieler und Mitglied des Medienkollektivs 'Produktionsgemeinschaft Schrift, Ton und Bild'. 1977 bis 1987 wurde er wegen bewaffneter Politik und Mitgliedschaft in der RAF inhaftiert. Für seine vorzeitige Haftentlassung setzte sich auch Hermann van Hoogen ein, der Polizist, der Wackernagel festgenommen hatte und der später sein Freund wurde. Seit 1987 ist Wackernagel wieder als Schauspieler und Autor tätig. Er wirkt in zahlreichen Kino- und Fernsehproduktionen mit. Buchveröffentlichungen u. a.: 'Nadja. Erzählungen und Fragmente' (1984); 'Bilder einer Ausstellung. Erzählungen' (1986); 'Gadhafi läßt bitten. Reisenovelle' (2002); 'Verlogen, dumm und unverschämt. Essays' (2015); sowie Hörspiele und Theaterstücke und Beiträge zu Anthologien. Er ist Initiator der Kulturkarawane 'Humanity's Ark'. Christof Wackernagel im Internet: http://www.christofwackernagel.de Bei zu Klampen veröffentlichte er 'Gadhafi läßt bitten' (2002), 'es. Traumtrilogie' (2011), 'RAF oder Hollywood' (2017) und 'Reden statt schießen' (2019).