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In Kriegen und Gewaltkonflikten sind Zivilisten und vor allem Frauen zunehmend Opfer von Gewalt. In den militärischen Kampfeinheiten dienen wiederum hauptsächlich Männer. Diese Tatsache wird in der öffentlichen Wahrnehmung jedoch reduziert auf eine stumpfe Gegenüberstellung: Männlicher Krieg und weiblicher Frieden. Tatsächlich aber entspricht die Wirklichkeit von Gewalt und Gewalterfahrungen nicht dieser strikt bipolaren Rollenverteilung. Die Historikerin Claudia Kemper diskutiert die Komplexität von Geschlechterordnung und Gewalt und wie diese sich fortsetzt, wenn die Gewalt längst beendet ist oder weit entfernt stattfindet.
Claudia Kemper, geb. 1973, ist wissenschaftliche Referentin am LWL-Institut für westfälische Regionalgeschichte in Münster sowie Privatdozentin an der Universität Münster.
Männlicher Krieg und weiblicher Frieden? Was ist das Problem? Was zu sehen ist: Mann und Frau, Krieg und Frieden Jenseits der großen Bühne: Opfer und Ehrungen Den Blick weiten: drei Perspektiven auf die Geschlechterordnung von Gewalt und Gewalterfahrung Geschichte, Geschlecht und Militär Tabus und Unsichtbarkeiten geschlechtsspezifischer Gewalt Die lange Dauer von Gewalterfahrungen und Geschlechterordnungen in Vorkriegs- oder Nachkriegsgesellschaften Die Rolle von Geschlecht in der Friedens- und Sicherheitspolitik Anerkannte Normalität? Die fortgesetzte Geschlechterordnung von Gewalterfahrung
Anmerkungen Literaturverzeichnis Zur Autorin