Blick ins Buch

Claus Just

Die Erfindung des Menschen

Kleine Romane und Szenen. Große Brüche. Individualismus. Autoritarismus. Monotheismus.. 21,0 cm / 14,8 cm / 1,1 cm ( B/H/T )
Buch (Softcover), 144 Seiten
EAN 9783384958877
Veröffentlicht September 2026
Verlag/Hersteller tredition
14,99 inkl. MwSt.
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Beschreibung

Das Leben auf dem Planeten Erde, das sich über Millionen Jahre entwickelt und erhalten hat, ist kontaminiert: Die Menschen haben sich größer gemacht als sie sind, sie sind zu Herrschern geworden und haben einen jenseitigen Gott über sich gestellt, um die Hoffnung nicht zu verlieren, dass ihr Leben hier unten trotz aller Schäden gelingen möge. Sie haben ein Anthropozän geschaffen. Ihr übermächtig gewordenes, gottgleiches Ich will nicht wissen, dass es selbst für das verantwortlich ist, was es beklagt, erleidet oder kritisiert, und dass Polarität, Spaltungen und Gegensätze sein Werk sind. In der "Erfindung des Menschen" agieren Personen, die Gründe für diese Spaltungen finden und ein Handwerkszeug entwickeln, das Antworten möglich macht. Die Frage muss sein: Was ist menschengerecht? Und was ist kontaminiert? Schwer zu überwindende Polaritäten erleben wir täglich bei uns selbst. Unsere Sprache, unsere Moral und unsere sozialen Haltungen und Äußerungen zeigen nicht mehr das, was in unserem Organismus so angelegt ist, dass wie wissen müssten, was gut für uns ist und was nicht.

Portrait

Claus Just lebt mit seiner Familie als Berufsfischer am Starnberger See. Das Kriegskind hat einige Bildungs- und Berufswege durchlaufen: Studium der Philosophie, Theologie, der Literatur- und Theaterwissenschaft. Ausbildung zum Schauspieler. Lehrtätigkeit für Regie und Schauspiel als Dozent an der Universität Erlangen-Nürnberg und an der Otto-Falckenberg-Schule in München. Medizinische Studien mit Abschluss als Heilpraktiker und Tätigkeit als Therapeut.

Hersteller
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