Blick ins Buch

Clea Laage

Gesetzliches Unrecht: Die Bedeutung des Begriffs für die Aufarbeitung von NS-Verbrechen

Die Rezeption der Radbruchschen Formel in Rechtsprechung und Rechtslehre nach 1945. 1. Auflage. 21,6 cm / 15,3 cm / 1,4 cm ( B/H/T )
Buch (Hardcover), 162 Seiten
EAN 9783631647899
Veröffentlicht Juni 2014
Verlag/Hersteller Peter Lang
53,95 inkl. MwSt.
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Beschreibung

Neubeginn oder Kontinuität nach 1945? In diesem Spannungsfeld steht die von Gustav Radbruch 1946 geprägte Formel gesetzliches Unrecht und übergesetzliches Recht auf der Seite des politischen und rechtlichen Neubeginns. Mit dem Begriff des gesetzlichen Unrechts ist ausgeschlossen, dass sich NS-Täter auf das despotische NS-Normensystem berufen. Die Diskussion nach 1945 um den Begriff des gesetzlichen Unrechts und seine positivierte Form, das Kontrollratsgesetz Nr. 10, wird anhand von fünf Fallgruppen analysiert: der NS-Amnestie des Erzberger-Mörders Tillessen, der Denunziationen im NS-Staat, dem Entzug jüdischen Vermögens, der NS-«Euthanasie» und der Justizverbrechen. Die Arbeit beschreibt, wie ein juristischer Neubeginn möglich war.

Portrait

Clea Laage, Doppelstudium der Sozial- und Rechtswissenschaften an der Universität Hannover; Erstes und Zweites juristisches Staatsexamen; berufliche Tätigkeit zunächst als Beamtin der Freien und Hansestadt Hamburg, danach im Dienst des Landes Niedersachsen. Derzeit tätig in der Arbeitsgruppe Rechtsvereinfachung der Niedersächsischen Staatskanzlei.

Inhaltsverzeichnis

Inhalt: Radbruchsche Formel gesetzliches Unrecht und übergesetzliches Recht - Kontrollratgesetz Nr. 10 - Ahndung von NS-Verbrechen - Fall Tillessen - Entzug jüdischen Vermögens durch den NS-Staat - Denunziationen im NS-Staat - NS-Justizverbrechen - NS-«Euthanasie».

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