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Ende des 19. Jahrhunderts zählte das Haus Sachsen-Coburg und Gotha zu den einflussreichsten Dynastien Europas, wenngleich die Verflechtungen mit den Monarchien Südosteuropas lange unzureichend berücksichtigt wurden. Der Sammelband widmet sich umfassend diesen dynastischen Netzwerken in Bulgarien, Rumänien und der Balkanregion vom 19. bis ins 20. Jahrhundert. Im Zentrum stehen die Etablierung der bulgarischen Monarchie durch die Coburg-Koháry, Ferdinand I. als Gestalter des modernen Bulgarien sowie Königin Marie von Rumänien als transnationale Akteurin dynastischer Machtpolitik. Darüber hinaus werden die politischen Transformationen der Region und deren erinnerungskulturelle Verarbeitung analysiert. Die Beiträge renommierter Wissenschaftler aus Bulgarien, Österreich, der Slowakei und Deutschland zeigen, wie die Coburger durch strategische Heiratsallianzen, politische Einflussnahme und kulturelle Transferprozesse die Modernisierung Südosteuropas maßgeblich mitgestalteten.
I. Einführende Bemerkungen / Introductory Remarks Franziska Bartl und Frank-Lothar Kroll Coburgs dynastische Netzwerke im Südosten Europas
II. Dynastische Netzwerke Ivan Parvev Alexander Battenberg und das Gleichgewicht der Mächte in Europa 1879-1886
Günter Fuhrmann Karriere einer Seitenlinie. Die Coburg-Kohárys in den Ländern der Stephanskrone
Gregor Gatscher-Riedl Südosteuropas Großmutter? Königin Marie von Rumänien als dynastische Netzwerkerin
Edda Binder-Iijima Die Konsolidierung der rumänischen Dynastie als nationales und internationales Problem am Ende des 19. Jahrhundert
III. Der Begründer des modernen Bulgarien - Leben und Nachwirken des Zaren Ferdinand I. Lothar Höbelt Ferdinand von Bulgarien, Österreich-Ungarn und die vier Balkankriege
Franziska Bartl Ein Zar im Exil - Die Coburger Jahre Ferdinands I. (1918-1948)
Zornitsa Velinova 'Ferdinand der Schuldige?' oder 'Ferdinand der Moderne?' Die Rezeption Ferdinands I. in der Lehrbuchliteratur Bulgariens
IV. Das 20. Jahrhundert Vladimir Zlatarsky Waffen, Generäle, König: Der Wiederaufbau der deutsch-bulgarischen militärpolitischen Beziehungen unter Zar Boris III.
Veronika Aschenbrierova und Jarmila Oce-ová Die Transformation des Industrieerbes in der Slowakei
V. Anhang
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