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Was passiert, wenn ein Bildungssystem jedes Verhalten erklären kann - aber nicht mehr sicherstellt, dass Kinder lesen, schreiben und rechnen lernen? Genau dort beginnt dieses Buch.
«Horror im Klassenzimmer» ist eine schonungslose, bitterkomische Satire über die integrative Volksschule der Gegenwart. Lehrerin Marina Frei tritt ihre erste Stelle voller Motivation an - und landet in einem Schulalltag, der weniger an Unterricht erinnert als an ein bürokratisches Krisenmanagement zwischen Diagnosen, Formularen, Elternforderungen und pädagogischen Modebegriffen.
Während im Schulzimmer Stühle fliegen, Kinder mit fünf Sprachen gleichzeitig sprechen und Experten jedes Problem mit neuen Konzepten erklären, stellt sich eine unbequeme Frage: Hat sich das Bildungssystem so sehr mit sich selbst beschäftigt, dass das Lernen der Kinder zur Nebensache geworden ist?
Dieses Buch ist keine Fantasie. Es ist eine satirische Verdichtung realer Zustände - geschrieben mit scharfem Humor, präziser Beobachtung und einem tiefen Verständnis für den Alltag von Lehrpersonen.
Für Lehrpersonen ist es eine befreiende Lektüre: Endlich sagt jemand laut, was viele im Lehrerzimmer nur noch mit schwarzem Humor kommentieren.
Für Bildungsinteressierte und Eltern ist es ein schonungsloser Blick hinter die Kulissen eines Systems, das mit besten Absichten gebaut wurde - und im Alltag oft an seinen eigenen Widersprüchen scheitert.
Für Bildungspolitik und Verwaltung ist es eine unbequeme, aber notwendige Frage: Was passiert, wenn Theorie und Praxis im Schulzimmer nicht mehr zusammenfinden?
«Horror im Klassenzimmer» ist wütend, komisch und erschreckend nah an der Realität. Ein Buch, über das Lehrpersonen lachen - und danach sehr lange nachdenken.
Dagmar Brünsler-Schweighof ist eine scharfzüngige Beobachterin der helvetischen Bildungslandschaft. Mit einem präzisen Blick für die Absurditäten des bürokratischen Apparats fängt sie dort an, wo offizielle Bildungsberichte aufhören. Ihre Texte zeichnen sich durch eine Mischung aus empathischer Nähe zu den Lehrpersonen und beissender Kritik an den «Architekten der Elfenbeintürme» aus. Sie versteht es, komplexe systemische Fehler in humorvolle, bisweilen schmerzhaft realistische Szenen zu verpacken, die jedem, der jemals ein Schweizer Schulhaus von innen gesehen hat, ein wissendes Lächeln - oder ein verzweifeltes Seufzen - entlocken.