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Wie ein Foto zur Spur wird Dieses Buch trifft einen Nerv unserer Zeit: Nach der Freigabe der NSDAP-Mitgliederkarteien durch ein US-amerikanisches Archiv wollen wieder mehr Menschen herausfinden, ob ihre Vorfahren Teil des NS-Systems waren. "Als Opa Hitler die Hand schüttelte" bietet dafür nicht nur ein bewegendes Beispiel, sondern auch konkrete Orientierung für die eigene Spurensuche. In Dagmar Knigges Familie kursieren lange widersprüchliche Geschichten: Der Großvater soll für die Olympischen Spiele 1936 nominiert gewesen sein, Tito gejagt und zugleich Kontakte zu Widerständlern gehabt haben. Als Dagmar Knigge im Institut für Zeitgeschichte auf ein Foto stößt, das ihren Großvater beim Handschlag mit Adolf Hitler zeigt, lässt sie die Ungewissheit nicht mehr los. Wer war Hans-Joachim Knigge wirklich? War er Täter, Mitläufer oder etwas anderes? Über vier Jahre recherchiert sie in Archiven in Deutschland, Moskau, Washington und Riga. Heraus kommt kein einfaches Urteil, sondern ein ambivalentes Bild: ein Puzzle aus widersprüchlichen Indizien, Vertuschungen und einer privaten Tragödie. Dieses Buches- verbindet fundiert die persönliche Familiengeschichte mit der Zeitgeschichte- zeigt exemplarisch, wie die NS-Vergangenheit in Familien weiterwirkt - bis heute- ist ein Leitfaden für das aktuell stark wachsende Interesse, die Rolle der eigenen Vorfahren im "Dritten Reich" zu klären
Es enthält neben der Spurensuche nach Hans-Joachim Knigge konkrete Tipps für die eigene Familienforschung . Ergänzt wird dies durch ein Interview mit Prof. Oliver von Wrochem , einem ausgewiesenen Experten für die Erforschung von Familiengeschichte im Nationalsozialismus, der einordnet, warum diese Fragen heute so viele Menschen bewegen und wie man verantwortungsvoll damit umgeht. Ein kluges, persönliches und hochaktuelles Buch. Es verbindet Familiengeschichte und Zeitgeschichte und dient dazu, die Vergangenheit der eigenen Familie zu entdecken sowie die Komplexität der NS-Vergangenheit besser zu verstehen.
Dagmar Knigge , Dr., ist seit 1996 als Rechtsanwältin in einer überregionalen Wirtschaftskanzlei tätig. Ihr Schwerpunkt ist Gesellschaftsrecht. Für Geschichte interessiert sie sich seit ihrer Jugend. Lutz Kinkel, Dr., arbeitet als Journalist, Moderator und Dozent in Berlin. Er war Geschäftsführer des Europäische Zentrum für Presse und Medienfreiheit (ECPMF) in Leipzig und leitender Redakteur des stern. Seine Promotion porträtiert die NS-Regisseurin Leni Riefenstahl ("Die Scheinwerferin"). Lutz Kinkel ist Lehrbeauftragter der Universität Witten/Herdecke und Dozent der Hamburger Akademie für Publizistik. In Zusammenarbeit mit der Brüsseler NGO Lie Detectors unterrichtet er Schulklassen in Medienkompetenzkunde.