Daniel Grabic

Montenegrizität

Sprache und Kirche im Spiegel des Identitätsdiskurses in der Republik Montenegro 1990-2007. 1. Auflage. 21,6 cm / 15,3 cm / 1,9 cm ( B/H/T )
Buch (Hardcover), 294 Seiten
EAN 9783631613733
Veröffentlicht November 2010
Verlag/Hersteller Peter Lang
84,50 inkl. MwSt.
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Beschreibung

Die ethnische Komponente des zeitgenössischen montenegrinischen Nationsbildungsprozesses zielt auf eine Ausdifferenzierung montenegrinischen Identitätsbewusstseins im Sinne einer Abgrenzung zum Serbentum. Um diese Entwicklung verständlich zu machen, wird in dieser Arbeit eine Untersuchung der identitätspolitischen Prozesse innerhalb der montenegrinischen Gesellschaft seit 1990 vorgenommen. Der Schwerpunkt liegt auf der an dieser Ausdifferenzierung maßgeblich beteiligten montenegristischen Bewegung, dem wissenschaftlichen Flügel einer in der Forschung wenig beachteten montenegrinischen Nationalbewegung. Durch eine Medieninhaltsanalyse des sprach- und kirchenpolitischen Identitätsdiskurses dieser Akteursgruppe im politischen Magazin Monitor wird die Entstehung und Weiterentwicklung des Identitätsangebots der Montenegristen nachgezeichnet.

Portrait

Daniel Grabi-, geboren 1979 in Mönchengladbach; 2000-2005 Studium des Internationalen Informationsmanagements am Institut für Angewandte Sprach- und Informationswissenschaften der Universität Hildesheim; Promotion an der Research Academy der Universität Leipzig.

Inhaltsverzeichnis

Inhalt: Montenegro nach dem Zerfall Jugoslawiens - Die nationale Frage in der modernen montenegrinischen Historiographie - Die Orthodoxie in Montenegro - Restauration oder Neugründung - die Montenegrinisch-Orthodoxe Kirche - Die montenegrinische Sprachenfrage seit 1990 - Die Printmedien in Montenegro.

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