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Die Entwicklung von Fahrzeugfronten zur Verbesserung der Fußgängersicherheit ist eine komplexe Aufgabe. Der aPLI bildet den Beinanprall bei Fahrzeug-Fußgänger-Unfällen realistischer ab, stellt den Entwicklungsprozess jedoch vor neue Herausforderungen. Die Anforderungen im Fußgängerschutz werden überwiegend mithilfe der FEM untersucht und in Fahrzeugversuchen validiert. Daniel Isemann stellt Methoden bereit, um jene FEM im Fußgängerschutz gezielt und effizient einzusetzen. Die Prognosegüte bestehender Simulationsmodelle wird analysiert und eine Bewertungsmethode entwickelt, die relevante Abweichungen in Verletzungskurven berücksichtigt. Darauf aufbauend werden Simulationsmodelle sensitivitätsbasiert an Versuchsergebnisse angepasst und ihre Vorhersagequalität verbessert. Einflussreiche Fahrzeugbereiche für den aPLI-Anprall werden identifiziert und fahrzeugklassenabhängige Unterschiede dargestellt. Es wird das Potenzial einer adaptiven Steifigkeitssteuerung zur Reduktion von Verletzungswerten aufgezeigt. Abschließend wird ein reduziertes Modell validiert, das eine effiziente Untersuchung von Steifigkeits- und Geometrieeinflüssen erlaubt.
Daniel Isemann studierte Maschinenbau und Leichtbau & Simulation an der HAW Landshut. Seine Dissertation entstand in Kooperation mit der TU Bergakademie Freiberg im Aufgabenfeld Fahrzeugsicherheit bei einem großen Automobilkonzern. Aktuell arbeitet er in der Produktsicherheit bei einem Anbieter von Großdieselmotoren und Turbomaschinen.
CORA+: Eine erweiterte Bewertungsmethode.- Sensitivitätsbasierte Modellaktualisierung.- Sensitivitätsanalysen von Fahrzeugfronten für den aPLI-Anprall.- Untersuchung der SUV-Motorhaubenvorderkante.- Federmodell des Fahrzeugs zur Untersuchung individueller Designs.