Daniel Koporcic

Alternative Lehrplanmodelle für den Geschichtsunterricht

2. Auflage. 21,0 cm / 14,8 cm / 0,3 cm ( B/H/T )
Buch (Softcover), 28 Seiten
EAN 9783656077114
Veröffentlicht Dezember 2011
Verlag/Hersteller GRIN Verlag

Auch erhältlich als:

eBook (epub)
15,99
17,95 inkl. MwSt.
Teilen
Beschreibung

Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Didaktik - Geschichte, Note: 1,0, Technische Universität Dortmund (Historisches Institut), Veranstaltung: Standards im Geschichtsunterricht, Sprache: Deutsch, Abstract: Wie kein anderes Schulfach unterliegt der Geschichtsunterricht (GU) der ständigen Frage nach seinem Nutzen für die Schüler. So bedurfte es einer Selbstverständnis-Debatte , um die gesellschaftliche Notwendigkeit der Geschichtswissenschaft - und des entsprechenden GUs - neu formulieren zu können.
Die Kontroverse zwischen der -didaktischen Orthodoxie, die sich (sic!) unter dem Ruf -Die Inhalte allein sind wichtig- auf Faktenlernen beharrt- und jenen, die auf die -performance standards- , also auf den Umgang mit historischem Faktenwissen setzen, ist allerdings noch im Gange. Die damit verbundene Diskussion um die Stofffülle beschäftigt die Lehre bereits seit den 1920er Jahren - bis heute. Damals wurden die Prioritäten des GU grundlegend ver-ändert. Statt -Kriegs- und Dynastiegeschichte (wurden) Kultur- und Wirtschaftsgeschichte- stärker berücksichtigt. Dieses Postulat ist auch heute wirksam.
In den 70er Jahren wurden weitere Differenzierungen entwickelt und fanden Eingang in die Didaktik: Genderforschung, Sozialwissenschaften, Soziologie, Sozialpsychologie, Volkskun-de, Biologie (Umweltfrage!) und weitere Disziplinen wurden für die Geschichtswissenschaft dienstbar gemacht. Kurzum: Alle für die Gegenwart relevanten wissenschaftliche Kate-gorien konnten nun mit ausdrücklichem Gegenwartsbezug auf die Geschichte angewandt wer-den. Umgekehrt hat diese Interdisziplinarität in der historischen Betrachtung die Geschichte auf die Gegenwart vielfach anwendbar gemacht.