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Warum bleiben Menschen in Beziehungen, obwohl sie längst spüren, dass ihnen etwas fehlt? Warum fällt es so schwer, die eigenen Bedürfnisse ernst zu nehmen, Grenzen zu setzen oder sich aus vertrauten Beziehungsmustern zu lösen?
"Zwischen Liebe und Selbstverlust" ist ein systemisch und psychologisch fundierter Beziehungsratgeber über Nähe, Bindung, Selbstaufgabe und die Frage, wie wir in einer Partnerschaft verbunden bleiben können, ohne uns selbst zu verlieren.
Daniel Uzunkaranfil verbindet persönliche Erfahrungen mit Erkenntnissen aus seiner systemischen Weiterbildung und psychologischem Wissen. Dabei richtet sich der Blick nicht vorschnell auf Schuld oder auf die Frage, wer in einer Beziehung "richtig" oder "falsch" handelt. Stattdessen geht es darum, wiederkehrende Dynamiken zu verstehen: Welche Rollen übernehmen wir? Welche Erfahrungen aus unserer Herkunftsfamilie wirken weiter? Warum passen wir uns an, schweigen über Bedürfnisse oder halten an Beziehungen fest, obwohl wir zunehmend unglücklich werden?
Das Buch beschäftigt sich mit Beziehungsmustern, Grenzen, Sexualität, Verlustangst, Trennung und der schwierigen Entscheidung zwischen Bleiben und Gehen. Zugleich zeigt es Wege auf, wieder stärker wahrzunehmen, was man selbst braucht.
Im Mittelpunkt steht eine einfache, aber entscheidende Erkenntnis: Eine Beziehung besteht aus einem Wir - aber ebenso aus zwei Menschen, die ihr eigenes Ich behalten dürfen.
Daniel Uzunkaranfil ist Pädagoge, Deutschlehrer, staatlich anerkannter Erzieher, systemischer Therapeut und Autor. Seit vielen Jahren arbeitet er im Bereich Deutsch als Fremd- und Zweitsprache und verbindet pädagogische Praxis mit Sprachdidaktik, psychologischem Wissen und systemischem Denken. Zu seinen Sach- und Fachbüchern zählen "Drama bewegt Sprache", "Sicher ist nie sicher genug", "Zwischen Liebe und Selbstverlust" und "Ich muss nicht jeden retten". Darüber hinaus schreibt er Romane und psychologische Spannungsstoffe, darunter "REMAINS", "Die Akte MOSA" und "VESPER". Im Zentrum seines Schreibens stehen Sprache, Beziehungen, Identität, menschliche Entwicklung und die Frage, wie Menschen sich verändern, neue Perspektiven gewinnen und ihr Leben selbstbestimmter gestalten können.