Danielle Klußmann

Welche Gründe veranlassten die Schweiz zur Einführung einer Zulassungsquote?

eBook Ausgabe. 1. Auflage
eBook (epub), 17 Seiten
EAN 9783640949618
Veröffentlicht Juli 2011
Verlag/Hersteller GRIN Verlag
13,99 inkl. MwSt.
Teilen
Beschreibung

"Ein kleines Herrenvolk sieht sich in Gefahr: Man hat Arbeitskräfte gerufen, und es kommen Menschen." (Frisch, Max: Vorwort, in: Alexander J. Seiler, Siamo Italiani: Die Italiener. Gespräche mit italienischen Arbeitern in der Schweiz, Zürich 1965, S.7-10.) Diese Aussage des Schweizer Schriftstellers Max Frisch bringt die Ausländerpolitik der Schweiz von 1945 bis 1974 auf den Punkt. Die Schweiz sah sich, als kriegsverschontes Land, zunächst mit einer großen Güter- und Dienstleistungsnachfrage aus dem In- und Ausland konfrontiert. Diese konnte nur mit, hauptsächlich italienischen, Gastarbeitern bewältigt werden. Diese erste Phase der "liberale[n] Laisser-Faire-Politik der unmittelbaren Nachkriegszeit" (Mahnig, Hans / Piguet, Etienne: Die Immigrationspolitik der Schweiz von 1948 bis 1998. Entwicklung und Auswirkungen, in: Hans-Rudolf Wicker (Hrsg.): Migration und die Schweiz. Ergebnisse des Nationalen Forschungsprogramms "Migration und interkulturelle Beziehungen" (Sozialer Zusammenhalt und kultureller Pluralismus), Zürich 2003, S.65-108.) führte zu Beginn der 1960er Jahre zunehmend zu Spannungen in der Gesellschaft. 1970 wurde schließlich eine jährliche Zulassungsquote an ausländischen Arbeitskräften eingeführt. Doch welche Gründe gab es für diese Maßnahme? Mit dieser Frage beschäftigt sich diese Arbeit und möchte hierauf eine Antwort finden. Als Quelle steht hauptsächlich das ,Schweizer Bundesblatt' zur Verfügung. Dieses, wöchentlich in allen drei eidgenössischen Amtssprachen von den Bundesbehörden veröffentlichte, Schreiben enthält Berichte des Bundesrates an die Bundesversammlung und den Nationalrat, Beschlüsse sowie Verfügungen über Volksinitiativen und Referenden. Alle Bundesblätter seit 1849 sind online unter der Homepage des Schweizer Bundesarchivs abrufbar. Als wichtigste Sekundärliteratur seien Thomas Gees' Aufsatz in der Zeitschrift ,Zeitgeschichte 31/4 (2004)', das Buch ,Einwanderungsland Schweiz' von Etienne Piguet sowie der Beitrag von Hans Mahnig und Etienne Piguet ,Die Immigrationspolitik der Schweiz von 1948 bis 1998' in dem von Hans-Rudolf Wicker herausgegebenen Buch ,Migration und die Schweiz' zu nennen.

Technik
Sie können dieses eBook zum Beispiel mit den folgenden Geräten lesen:
• tolino Reader 
Laden Sie das eBook direkt über den Reader-Shop auf dem tolino herunter oder übertragen Sie das eBook auf Ihren tolino mit einer kostenlosen Software wie beispielsweise Adobe Digital Editions. 
• Sony Reader & andere eBook Reader 
Laden Sie das eBook direkt über den Reader-Shop herunter oder übertragen Sie das eBook mit der kostenlosen Software Sony READER FOR PC/Mac oder Adobe Digital Editions auf ein Standard-Lesegeräte. 
• Tablets & Smartphones 
Möchten Sie dieses eBook auf Ihrem Smartphone oder Tablet lesen, finden Sie hier unsere kostenlose Lese-App für iPhone/iPad und Android Smartphone/Tablets. 
• PC & Mac 
Lesen Sie das eBook direkt nach dem Herunterladen mit einer kostenlosen Lesesoftware, beispielsweise Adobe Digital Editions, Sony READER FOR PC/Mac oder direkt über Ihre eBook-Bibliothek in Ihrem Konto unter „Meine eBooks“ -  „online lesen“.
 
Bitte beachten Sie, dass die Kindle-Geräte das Format nicht unterstützen und dieses eBook somit nicht auf Kindle-Geräten lesbar ist.
Hersteller
GRIN Verlag
Petersplatz 8

DE - 80331 München

E-Mail: GPSR Kontakt