David Christie Murray

Die Jagd nach Millionen

Viktorianische Erbschaftsintrige um Gier, Finanzbetrug und gefährlichen Ehrgeiz in der Londoner Gesellschaft. 22,9 cm / 15,2 cm / 0,6 cm ( B/H/T )
Buch (Softcover), 84 Seiten
EAN 9788027366309
Veröffentlicht Dezember 2022
Verlag/Hersteller e-artnow
Übersetzer Übersetzt von Emmy Becher
9,60 inkl. MwSt.
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Beschreibung

Die Jagd nach Millionen entfaltet den Reiz des spätviktorianischen Abenteuer- und Sensationsromans: Eine verheißene oder bedrohte Summe wird zum Motor einer Handlung, in der Gier, Loyalität, Täuschung und gesellschaftlicher Ehrgeiz einander kreuzen. Murray verbindet rasche Szenenführung mit genauer Milieubeobachtung; sein Stil ist erzählerisch zugänglich, doch von jener moralischen Aufmerksamkeit geprägt, die den englischen Realismus des 19. Jahrhunderts mit populärer Spannungsliteratur verbindet. David Christie Murray, 1847 in West Bromwich geboren, war Journalist, Kriegsberichterstatter und Romancier. Seine Erfahrungen in Redaktionen, auf Reisen und in politischen Krisengebieten schärften seinen Blick für menschliche Motive unter Druck. Gerade diese Verbindung von öffentlicher Beobachtung und erzählerischer Dramatisierung erklärt, weshalb ihn Stoffe über Geld, Risiko, Ruf und soziale Beweglichkeit besonders anzogen. Empfohlen sei dieses Buch Lesern, die Spannung nicht nur als äußere Verfolgung, sondern als Untersuchung moralischer Entscheidungen verstehen. Die Jagd nach Millionen bietet Unterhaltung mit historischem Tiefenraum: ein Roman über den Glanz des Reichtums und die Unruhe, die er in Menschen und Gesellschaften hervorruft.

Portrait

David Christie Murray (1847 - 1907) war ein englischer Journalist, der auch Belletristik schrieb. Murray berichtete in den Jahren 1877-1878 über den Russisch-Türkischen Krieg und gab dann den Journalismus auf, um Belletristik zu schreiben. Sein Roman "By the Gate of Les" wurde im Cornhill Magazine veröffentlicht. Sein Werk "My Contemporaries In Fiction" enthielt "Under French encouragement: Thomas Hardy". In diesem Essay stellte er einige der Merkmale von Hardys späteren Romanen in Frage.