Blick ins Buch

Die Nacht berührt die Erde. Fritz Winters Kosmos der 1930er- und 1940er- Jahre

Fritz Winters Kosmos der 1930er- und 1940er- Jahre. 160 Abbildungen. 24,0 cm / 16,0 cm ( B/H )
Buch (Hardcover), 192 Seiten
EAN 9783777447995
Veröffentlicht Oktober 2026
Verlag/Hersteller Hirmer Verlag GmbH
€ 40,00 inkl. MwSt.
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Beschreibung

Zeitlos und berührend - Fritz Winters berühmte Werkgruppe Triebkräfte der Erde
Zum 50. Todestag wird eine zentrale Werkphase Fritz Winters neu erzählt. Das Buch widmet sich seiner Serie Triebkräfte der Erde aus dem Jahr 1944, einer künstlerischen Feier elementarer Naturkräfte und -gesetzmäßigkeiten von geradezu magischer Anziehungskraft. In der Zusammenschau mit den Kriegszeichnungen des Künstlers erweisen sich die Triebkräfte als kraftvolle Ausdrucksformen des »Zeitschicksals«, die unter die Haut gehen.
Am Beispiel eines individuellen Künstlerschicksals spürt der Band der spannenden Frage nach, wie Zeitzeugenschaft und künstlerisch-avantgardistisches Streben nach Abstraktion in Zeiten von Diktatur und Krieg zusammengehen. Die Triebkräfte der Erde sind diesbezüglich ein Schlüsselwerk, in dem sich die abstrakten kosmischen Bilder und expressiv-surrealen Landschaften der 1930er-Jahre ebenso niederschlagen wie die zahllosen Kriegszeichnungen, die Winter während seines Einsatzes an der Ostfront schuf.

Portrait

Noch zu Lebzeiten bestimmte Fritz Winter die Übergabe eines bedeutenden Teil seines künstlerischen Nachlasses in die Obhut der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen. Ziel und Auflage war es, den Bestand in eine selbständige, gemeinnützige Stiftung einzubringen. Diese wurde 1981 als rechtsfähige öffentliche Stiftung bürgerlichen Rechts mit Sitz in München genehmigt. Der Obhut der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen wurden vom Galerie-Verein über 600 Werke übergeben. Mit dem formulierte Stiftungszweck der "Förderung von Wissenschaft und Forschung sowie Kunst und Kultur durch Unterstützung junger Talente" wird das Lebenswerk Fritz Winters fortgesetzt. Der Maler sah seine künstlerische Arbeit als einen Beitrag zu der großen, sich auf viele Gebiete erstreckende Erkenntnissuche des Menschen.