Die "Wende" dezentralisieren

Transformationsgeschichte(n) aus regionaler Perspektive. 10 schwarz-weiße und 11 farbige Abbildungen. 23,5 cm / 15,5 cm ( B/H )
Buch (Hardcover), 428 Seiten
EAN 9783506705495
Veröffentlicht Oktober 2026
Verlag/Hersteller Brill I Schoeningh
€ 64,00 inkl. MwSt.
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Beschreibung

Die Wiedervereinigung war kein rein ostdeutsches Phänomen, sie veränderte ganz Deutschland. Bislang wurde die Geschichte der "Wende" oft nur mit Blick auf die Veränderungen in Ostdeutschland erzählt, während Westdeutschland als vermeintlich unveränderter Normalfall gilt. Doch diese Sichtweise greift zu kurz, denn auch in westlichen Regionen setzten in den 1990er-Jahren tiefgreifende Ko-Transformationsprozesse ein, die bislang oft übersehen wurden. Dieser Band versammelt Beiträge, die einen neuen Blick auf die deutsche Einheit werfen. Die Autorinnen und Autoren untersuchen, wie sich die Geschichte der "Wende" aus regionaler Perspektive gesamtdeutsch erzählen lässt - jenseits der gewohnten Ost-West-Dichotomie. Sie zeigen, dass die Transformation der 1990er-Jahre Deutschland als Ganzes erfasste und in verschiedenen Regionen unterschiedliche Formen annahm. Ein überfälliger Perspektivwechsel, der sowohl zum Verständnis der jüngsten Zeitgeschichte als auch der Gegenwart beitragen soll.

Portrait

Claudia Kemper, PD Dr., und Christoph Lorke, PD Dr., sind Historiker:innen und Wissenschaftliche Referent:innen am LWL-Institut für westfälische Regionalgeschichte. Beide beschäftigen sich auf unterschiedliche Weise mit der jüngsten Zeitgeschichte und Fragen von Raum und Region.

Hersteller
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