Dieter Kimpel

Freiheitsaufbruch und Friedensverlangen

Eine deutsche Diskussion über praktische Vernunft um 1800. 1. Auflage. 17,0 cm / 12,0 cm / 0,7 cm ( B/H/T )
Buch (Softcover), 116 Seiten
EAN 9783631677056
Veröffentlicht Oktober 2016
Verlag/Hersteller Peter Lang
27,60 inkl. MwSt.
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Beschreibung

Die Abhandlung geht der Entwicklung des westlichen Freiheitsbegriffs nach und betrachtet, wie die tradierten Ordnungssysteme griechisch-antiker (Entelechie) und christlich-mittelalterlicher (Providentia) Herkunft durch die protestantische Aufklärung erschüttert wurden. Dafür untersucht der Autor die Folgen des protestantischen Gewissensaufruhrs sowie der europäischen Aufklärung. Diese waren für den deutschen Idealismus in Philosophie und Dichtung (Kant, Goethe, Schiller) Anlass, diskursiv und gestaltästhetisch über die Verwirklichung der Freiheitsidee in einer völkerumspannenden, innen- und außenpolitischen Friedensvorstellung zu reflektieren.

Portrait

Dieter Kimpel hatte einen Lehrstuhl für Neuere deutsche Literaturwissenschaft an der Goethe-Universität in Frankfurt am Main inne. Seine Hauptarbeitsgebiete umfassen Transzendentalhermeneutik, Europäische Aufklärung sowie die Weimarer Klassik.

Inhaltsverzeichnis

Freiheit und Friede als Komplementärbegriffe - Goethes Ordo-Vorstellung und das "Iphigenie"-Drama - Kants "Revolution der Denkungsart": Prinzipien der praktischen Vernunft und die "ästhetische Urteilskraft" - Schillers geschichtsphilosophische Vision: "Wilhelm Tell" in der Spannung von Naturrecht, Freiheitsgebrauch und Friedensordnung

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