Dieter Redlich

Die Idee der Gleichheit aus dem Geist der Aristokratie

Philosophische Theorie, utopische Fiktion und politische Praxis in der griechischen Antike. 1. Auflage. 22,0 cm / 15,0 cm / 1,7 cm ( B/H/T )
Buch (Softcover), 312 Seiten
EAN 9783906762944
Veröffentlicht Juli 1999
Verlag/Hersteller Peter Lang
112,65 inkl. MwSt.
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Beschreibung

In der griechischen Antike war die extremste Form sozialer Ungleichheit, die Sklaverei, eine naturgegebene Selbstverständlichkeit. Der Autor untersucht in diesem Werk gesellschaftspolitische Dokumente aus jener Zeit daraufhin, ob sie nicht zugleich Quellen ihres inhaltlichen Gegenteils sind. Das Ergebnis ist eindeutig: Die Dialektik der Geschichte nötigt den Partikularinteressen der altgriechischen aristokratischen Klasse den Gedanken der Gleichheit ab. Dass etwas aus seinem Gegenteil erwächst, kann uns auch heute die Sinne schärfen und Hoffnung für eine Zukunft geben, in der die «égalité», die Gleichheit aller Menschen, endlich eine naturgegebene, nicht mehr hinterfragbare Selbstverständlichkeit ist.

Portrait

Der Autor: Dieter Redlich wurde 1944 geboren. Studium in Heidelberg, Frankfurt und Bochum. Lehrtätigkeit an der Hochschule in Bochum und Dublin und in der Erwachsenenbildung in Dortmund.

Inhaltsverzeichnis

Aus dem Inhalt: Griechische Antike, ihre utopisch-fiktiven Konzepte als Widerspiegelungen von Klasseninteressen.

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