Dinah Schöneich

Lyrisches Potenzial

Mehrsprachigkeit und Mehrdeutigkeit als politisch-poetische Spiel-Züge. 13 Abbildungen. 21,5 cm / 14,2 cm / 2,8 cm ( B/H/T )
Buch (Hardcover), 338 Seiten
EAN 9783825396046
Veröffentlicht Dezember 2025
Verlag/Hersteller Universitätsverlag Winter
64,00 inkl. MwSt.
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Beschreibung

"[P]lus d'une langue" - so versuchte Derrida, seine Ideen über die Dekonstruktion zusammenzufassen. Was es heißt, mehr als eine Sprache zu sprechen, zeigt sich aber weniger in der Vielsprachigkeit automatisierter Übersetzung oder der sprachlichen Indifferenz von Large Language Models. Stattdessen wird seit langem in der Lyrik das Zusammentreffen von Mehrsprachigkeit und Mehrdeutigkeit als gesellschaftsrelevantes Sprachspiel (Wittgenstein) spürbar. Was ist etwa ein "Haut Mal" und was sieht Hamlet (nicht) im Titel "Hamlet No See"?
Es wird gezeigt, wie Lyrik in der Krisensituation Sprache und ihre eigene Medialität erweitert, um Handlungsoptionen zu erkunden. Dies gelingt einerseits durch die tiefgehende Analyse je eines einzelnen Gedichtes von T. S. Eliot, Paul Celan und Yoko Tawada und andererseits durch thematische Überblicke über eine Vielzahl weiterer Gedichte aus Moderne und Gegenwart.

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