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Was, wenn Märkte nicht Ungleichheit verstärken, sondern automatisch umverteilen? Dirk Lothar Gelfort entwirft Umverteilungsmärkte, die Reiche motivieren, ihren Wohlstand zu teilen - ohne Staat und Zwang. Durch klug gestaltete Anreize, begrenzte Reichtumsakkumulation und kooperative Kreisläufe entsteht ein System, das soziale Gerechtigkeit mit Marktwirtschaft verbindet. Konkrete Modelle zeigen: Gebühren auf Extremeinkommen, regionale Umverteilungskreisläufe und ökologisch verträgliche Verteilungsmechanismen können Armut bekämpfen - mit wenig Bürokratie, aber mit rationalem Eigeninteresse. Ein lösungsorientierter Nugget-Band für alle, die Wirtschaft neu denken: gerecht, zukunftsfähig und marktwirtschaftlich. Der Band richtet sich an Studierende und Forschende der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften sowie der Politikwissenschaft.
Der Soziologe Dirk Lothar Gelfort ist Mitglied der Sektion Wirtschaftssoziologie der Deutschen Gesellschaft für Soziologie. Er beschäftigt sich mit wettbewerbstheoretischen und sozialökonomischen Fragestellungen.
Teil I: Idee eines Umverteilungsmarktes 1.1 Definition von Armuts- und Reichtumsgrenzen 1.2 Analogien zum Marktmechanismus 1.3 Modifikationen 1.4 Motivationssysteme 1.5 Arme an Arme 1.6 Regionale Umverteilungsmärkte 1.7 Fazit Teil II: Marktkonstruktionen 2.1 Grenzen des Konsums 2.2 Grenzen für Unternehmen 2.3 Vollständige Marktschließungen 2.4 Gebührenordnungen 2.5 Grundbedürfnisse 2.6 Fazit Teil III: Idee eines Umverteilungskreislaufes