Domenico Losurdo

Freiheit als Privileg

Eine Gegengeschichte des Liberalismus. 19,5 cm / 13,1 cm / 3,5 cm ( B/H/T )
Buch (Softcover), 476 Seiten
EAN 9783894384319
Veröffentlicht April 2010
Verlag/Hersteller Papyrossa Verlags GmbH +
Übersetzer Übersetzt von Hermann Kopp
24,90 inkl. MwSt.
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Beschreibung

Dem Liberalismus sei Freiheit, so heißt es, der höchste Wert. Es fragt sich indes: Welche und wessen Freiheit? Historisch hat sich für den Liberalismus und seine Theoretiker die Freiheit der Privilegierten gut vertragen mit der Unfreiheit und Unterdrückung der subalternen 'Rassen', Völker und Gesellschaftsklassen. Um diese These zu belegen, widmet sich Domenico Losurdo sowohl den bekannten liberalen Vordenkern wie John Locke oder Alexis de Tocqueville als auch weniger bekannten Autoren aus dieser Denkschule. Zugleich bezieht er stets die konkreten sozialpolitischen Verhältnisse der liberalen Gesellschaften Europas und der USA in seine Darstellung ein. So entsteht ein neues Bild jener politischen Tradition, die einerseits zum ersten Mal in der Geschichte die Einschränkung staatlicher Macht einfordert, dies andererseits aber nur für einen engen Kreis Privilegierter gelten lässt. Indem er dessen problematische und beunruhigende Aspekte aufzeigt, schreibt Losurdo die Geschichte des Liberalismus als unkonventionelle 'Gegengeschichte'.

Portrait

Domenico Losurdo, Prof. Dr. phil., 1941-2018, lehrte bis zu seiner Emeritierung Philosophie an der Universität Urbino. Von seinen zahlreichen Büchern ist auf deutsch u.a. eine aufsehenerregende Biographie über Friedrich Nietzsche erschienen. Bei PapyRossa sind zahlreiche seiner Werke publiziert.

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