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"Ein hypnotischer Galoppritt durch Berlins queere Szene, die Milongas der internationalen Tango-Communitys und das Dickicht einer Mutter-Kind-Beziehung. Sounds confusing? Gut so! Ein bittersüßes, kluges, schwarz-humoriges Manifest für eine Zukunft jenseits von Rollen, Zuschreibungen und Grenzen." - Monika Treut EX@FRAU ist ein autofiktionaler Roman, eine literarische Selbstbefragung, ein radikal persönlicher Versuch, sich aus Zuschreibungen herauszutanzen. Es ist ein Einschwingen in ein neues Selbst und ein Auspendeln des alten. Es ist ein Text über das Verschwinden alter Formen und den Flug in neue Galaxien. Else Buschheuer schreibt 25 Jahre nach ihrem Bestseller "Ruf! Mich! An!" mit EX@FRAU einen Gegenwartsroman mit Anarcho-Manifest-Charakter. Geschlechter werden durchgeschüttelt, eine Weltkonferenz wird abgehalten, Fischen wachsen Arme und Beine. Lesben geraten in Schwulitäten, Mütter und Töchter finden sich im Niemandsland wieder und ein schwuler Gott mit blonder Popperlocke spielt dazu "Komm nach Tirol Señorita".
Else Buschheuer: Geboren 1965 in Leipzig. War die erste Blogger*in Deutschlands, damals hieß das noch Internet-Tagebuch - besonders die Einträge vor und nach 9/11 fanden große Beachtung. Sie schrieb bisher fünf Romane und andere Bücher, arbeitete 30 Jahre als Journalist*in, Essayist*in, Kolumnist*in, Fernsehmoderator*in und zog sich dann aus der Öffentlichkeit zurück. Für den radikalen autobiografischen Text "Kriegerin" im SZ-Magazinmagazin erhielt Else Buschheuer 2019 den Reporterpreis "Bester Essay". Für diesen neuen, im Frühjahr 2026 erscheinenden, Roman "ex@frau" hat sich Else Buschheuer in den vergangenen sieben Jahren einer Reihe von Dekonstruktionsmaßnahmen unterzogen. Nach mehr als 30 Jahren kehrt Else Buschheuer mit "ex@frau" zum Konkursbuch Verlag zurück, dessen "heimliches Auge" damals E.B.s erste literarischen Texte druckte, teils lesbische Geschichten. (Der Roman erscheint unter dem Namen Else Buschheuer mit fetten Buchstaben für Els und Busch.)