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Würzburg, die Stadt des hl. Kilian, ist seit 704 bezeugt. Die Mainbrücke von 1133, die Lage an großen Straßen oder die Eisenbahn unterstreichen ihre historische Bedeutung. Die Geschichte der hier lebenden Menschen ist verwoben mit der von Festung und Residenz, von Klöstern und Kirchen oder von der Universitäts- und der Medizinstadt. Würzburg war jahrhundertelang von den Kämpfen zwischen Fürstbischöfen und Bürgern geprägt. Die Schlacht von Bergtheim 1400 und der Bauernkrieg 1525 ragen düster heraus. Nach 1648 mauserte sich die Stadt zu einer Perle des Barock. Seit der Säkularisation 1803 erzählt Würzburg eine neue Geschichte. Auch die dunkelsten Kapitel - die Shoah und die Bombennacht des 16. März 1945 - werden nicht ausgespart. Aus den Ruinen entstand eine moderne Stadt, die ihren historischen Charme bewahrt hat.
Erich Schneider, Prof. Dr., geb. 1954 in Kitzingen, war Gründungsdirektor des Museums für Franken in Würzburg (2016-20) und Interimsdirektor des Buchheim Museums Bernried (2023-25)