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Die Schweriner Autorin Erika Fischer hat erst sehr spät mit dem Schreiben begonnen. Doch das, was dann entstand, ist einmalig. Beeindruckend sind die Kraft und gerade auch in ihrer Lyrik die Sinnlichkeit ihrer plattdeutschen Sprache. Tiefgründige Wortbilder in bester Tradition einer Martha Müller-Grählert. Ihre erste Veröffentlichung war die Hörbuch-CD "Oewert Johr - plattdeutsche Lyrik" von der Autorin selbst eingelesen. "Mien plattdüütsch Läsbauck" enthält nun neben den Gedichten des Hörbuchs alle anderen bisher verfassten plattdeutschen Texte von Erika Fischer. Allein die Zeitzeugenberichte von 1945 sind so lebensprall und auch so erschreckend aktuell - wirklich einmalig! Als dieses Buch veröffentlicht wurde feierte Erika Fischer gerade ihren 91. Geburtstag. Sie hat sich und der Nachwelt mit ihrer CD und diesem Lesebuch ein einmaliges Geschenk bereitet. Tauchen Sie ein in die plattdeutsche Welt von Erika Fischer. Es lohnt sich!
Erika Fischer wurde am 17. November 1934 in Karenz in der "Griesen Gegend" zwischen Ludwigslust und Dömitz geboren. Erst mit sechs Jahren als Schülerin in der 1. Klasse lernte sie Hochdeutsch. Bis dahin, so war es in jener Zeit in Mecklenburg durchaus typisch, wurde in ihrer Familie und in ihrem Heimatdorf fast ausnahmslos Plattdeutsch gesprochen. Seit 1955 lebt Erika Fischer in Schwerin. Sie arbeitete fast 50 Jahre in der Werbeabteilung der staatlichen Handelsorganisation der DDR. Neben Beruf und Familie besuchte sie einen Malzirkel, spielte in der "Niederdeutschen Laienbühne" und begann 1980 mit ersten Schreibversuchen im "Zirkel Schreibender Arbeiter", gefördert durch die Autorinnen Ann-Charlott Settgast und Hanne Hinz. Seit 1990 mit der politischen Wende in der DDR im ungewollten Vorruhestand nimmt das Schreiben einen immer größeren Platz im Leben von Erika Fischer ein. Sie veröffentlicht zunehmend plattdeutsche Texte in der Tagespresse, in Anthologien und findet in vielen Lesungen ein begeistertes Publikum. Sie sagt von sich, dass sie keine Vielschreiberin sei. Ein Text müsse wachsen, bis sie ihn ins Leben entlässt. Erst dann wird er ihrem Anspruch gerecht, den sie einmal so formulierte: "Plattdüütsch ist meine Liebe".
- Oevert Johr - Hartmand - Januar - Twischen de Johren - De Dach - Hornung - Februar - De Wieden un ik - Mand - Lendmand - März - Dat Fröhjohr kümmt - De Wind un de Gänsbaum - Ostermand - April - Bodderblaum - Hauhn Meta - Dien Tied - Maimand - Mai - Wenn du kümmst - Dat hest du mi secht - Wenn Leif flüchtig ward - Braakmand - Juni - De snick Agathe - Ein Dach mit di - Heumand - Juli - Dien Wech - Austmand - August - De leichte Last - All's geiht wiere - De Wechwieser - Harwstmand - September - Näwel - Adschüs - Saatmand - Oktober - Gägenan - Stikki, Molli un de Stroeper - Näwelmand - November - Dodig Holt - Schrief mal wedder - Christmand - Dezember - Müt Harten Seihn - De krüppelige Dannenboom - Wihnachtslicht - Na Winachten - Vadder un Ik - Vörwech ein poor Wür - De iersten Flüchtlinge in Kornz - De Knieptang' geiht tau - De Sieger sünd ok blot Minschen as wi - De Russen kamen - Vadder - un dat Farkenköpen - Von lütt' Veihtüüch wat nicks döcht - Harfst 1945 - De Schaul fangt wedder an - Wat de Bodenreform mütt mien Lampenfewer tau daun het