Installieren Sie die genialokal App auf Ihrem Startbildschirm für einen schnellen Zugriff und eine komfortable Nutzung.
Tippen Sie einfach auf Teilen:
Und dann auf "Zum Home-Bildschirm [+]".
Bei genialokal.de kaufen Sie online bei Ihrer lokalen, inhabergeführten Buchhandlung!
Ihr gewünschter Artikel ist in 0 Buchhandlungen vorrätig - wählen Sie hier eine Buchhandlung in Ihrer Nähe aus:
Schüsse im 'Savoy' entfaltet einen Kriminal- und Gesellschaftsroman, in dem das mondäne Hotel zum Brennpunkt einer nervösen Großstadt wird. Die titelgebenden Schüsse durchbrechen eine Welt aus Luxus, Diskretion und sozialer Maskerade; hinter der eleganten Oberfläche treten Interessen, Ängste und moralische Verwerfungen hervor. Kleins Stil verbindet Spannung mit präziser Milieubeobachtung, journalistischer Knappheit und einem Sinn für dramatische Zuspitzung. Im literarischen Kontext der Zwischenkriegszeit steht das Buch nahe bei urbaner Kriminalliteratur und Neuer Sachlichkeit. Ernst Klein war ein österreichischer Schriftsteller und Journalist, dessen Werk von genauer Beobachtung zeitgenössischer Lebenswelten geprägt ist. Seine Nähe zur Presse, sein Blick für politische und gesellschaftliche Umbrüche sowie seine Erfahrung mit den Widersprüchen moderner Metropolen dürften die Anlage dieses Romans wesentlich bestimmt haben. In Schüsse im 'Savoy' nutzt er das Hotel als gesellschaftliches Labor, in dem Herkunft, Geld, Macht und Zufall aufeinandertreffen. Dieses Buch empfiehlt sich Lesern, die Kriminalliteratur nicht nur als Rätsel, sondern als Diagnose einer Epoche schätzen. Es bietet Spannung, Atmosphäre und ein waches Bewusstsein für die Brüchigkeit zivilisierter Fassaden.
Ernst Klein (1876 - 1951) war ein österreichischer Journalist und Schriftsteller. Unter Pseudonym verfasste er in seiner Berliner Zeit den Skandal von Graz und weitere pornografische Romane für den Verleger Willy Schindler. Größeren kommerziellen Erfolg als die schnell beschlagnahmten Schindler-Privatdrucke hatten seine "Sensationsdramen" wie Der seltsame Fall, welches allein in Berlin über 350-mal aufgeführt wurde, und Der Selbstmörderklub. Sein Roman Wenn Frauen kämpfen wurde vom Ministerium für Volksbildung der DDR auf die Liste der auszusondernden Literatur gesetzt.