"Gefragt, wer ich sei" - Wie mittelalterliche Boten sich auswiesen - Eva-Maria Bergerbusch

Eva-Maria Bergerbusch

"Gefragt, wer ich sei" - Wie mittelalterliche Boten sich auswiesen

eBook Ausgabe
eBook (pdf), 80 Seiten
EAN 9783961460755
Veröffentlicht Januar 2018
Verlag/Hersteller Bedey & Thoms Media eBook
Familienlizenz Family Sharing

Auch erhältlich als:

Buch (Softcover)
29,99
19,99 inkl. MwSt.
Teilen
Beschreibung

Ohne Boten lief vor dem Aufkommen technischer Medien wie Telefon und E-Mail in Sachen Fernkommunikation schlichtweg nichts. Nun ist ein Kennzeichen des Mittelalters die Abwesenheit von Institutionen, etwa einer staatlichen Post, die der Berufsgruppe gleichsam notarielle Glaubwürdigkeit einbringen konnte. Dieser Umstand - ob als Defizit oder Alternative begriffen - führte dazu, dass die Menschen in vielen Bereichen des täglichen Lebens eigene Abläufe finden mussten. Die Lösungswege, zu denen das Mittelalter nun hinsichtlich von Fragen wie: "Habe ich es tatsächlich mit einem Boten zu tun oder doch mit einem Nachrichtenfälscher?" oder: "Kann ich demjenigen, der sich mir als Bote vorstellt, wirklich trauen?" kam, erarbeitet die Autorin in diesem Buch. Unter Berücksichtigung der aktuellen Forschungslage vermittelt sie auf verständliche Weise ein solides Überblickswissen zum mittelalterlichen Botenwesen und bereitet aus dem hierzu eigens zusammengetragenen, breiten Fundus verschiedenartiger Quellenbelege zwölf exemplarische Fälle anschaulich auf. Über den Aspekt der Botenbeglaubigung eröffnet das Buch so einen sehr konkreten und lebendigen Blick auf Grundfeste des mittelalterlichen Alltags.

Portrait

Eva-Maria Bergerbusch, M.Ed., stammt aus dem Westmünsterland. 2017 schloss sie ihr Studium der Geschichte, Germanistik und Bildungswissenschaften an der Ruhr-Universität Bochum erfolgreich ab. Besonders großes Interesse entwickelte sie dabei für das Mittelalter. Zum Zustandekommen dieser Arbeit, zur Idee, dem Sich-Ausweisen kulturhistorisch nachzuspüren, brauchte es jedoch noch folgende drei Dinge: die Vorliebe der Autorin für ein kleines Portemonnaie, in das jedoch kein Personalausweis größeren Formats hineinpasste, dazu einen Busfahrer, der zum Ticket partout jenen Personalausweis verlangte, und zuletzt Herrn Scior vom Historischen Institut der RUB, dessen kommunikationshistorische Forschung einen wissenschaftlichen Anknüpfungspunkt lieferte.

Technik
Sie können dieses eBook zum Beispiel mit den folgenden Geräten lesen:
• tolino Reader 
Laden Sie das eBook direkt über den Reader-Shop auf dem tolino herunter oder übertragen Sie das eBook auf Ihren tolino mit einer kostenlosen Software wie beispielsweise Adobe Digital Editions. 
• Sony Reader & andere eBook Reader 
Laden Sie das eBook direkt über den Reader-Shop herunter oder übertragen Sie das eBook mit der kostenlosen Software Sony READER FOR PC/Mac oder Adobe Digital Editions auf ein Standard-Lesegeräte. 
• Tablets & Smartphones 
Möchten Sie dieses eBook auf Ihrem Smartphone oder Tablet lesen, finden Sie hier unsere kostenlose Lese-App für iPhone/iPad und Android Smartphone/Tablets. 
• PC & Mac 
Lesen Sie das eBook direkt nach dem Herunterladen mit einer kostenlosen Lesesoftware, beispielsweise Adobe Digital Editions, Sony READER FOR PC/Mac oder direkt über Ihre eBook-Bibliothek in Ihrem Konto unter „Meine eBooks“ -  „online lesen“.
 
Bitte beachten Sie, dass die Kindle-Geräte das Format nicht unterstützen und dieses eBook somit nicht auf Kindle-Geräten lesbar ist.
Hersteller
Libri GmbH
Friedensallee 273

DE - 22763 Hamburg

E-Mail: GPSR@libri.de

Website: www.libri.de