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Eintöniger Alltag und mangelnde ästhetische Erfahrung führen dazu, dass Menschen ihre Welt als eng und ungenügend empfinden. Sie leiden an der Gesellschaft und haben das Gefühl, nicht authentisch leben zu können. Mit diesem Befund als Ausgangspunkt untersucht Eva- Maria Parthe solche »sozialen Pathologien« westlich-moderner Gesellschaften. Ausgehend von Axel Honneths Sozialdiagnose kritisiert sie die gesellschaftlichen Praktiken, die ein solches Leiden erzeugen, und stellt heraus, dass der Zugang zu förderlichen Erfahrungsräumen immer auch eine Frage sozialer Gerechtigkeit ist.
Eva-Maria Parthe, Dr. phil., promovierte an der Universität Münster und arbeitet gegenwärtig als Gymnasiallehrerin in Bochum.
Inhalt Vorwort 7 1. Einleitung: Authentizität und Öffentlichkeit als Diagnose- und Kritikkonzepte 9 2. Ethische Autonomie und Authentizität 16 2.1 Moralische Autonomie und ästhetische Authentizität 16 2.2 Die Relationalität der Bestimmung des Eigenen 35 2.3 Zwischen intrasubjektiver Analyse und substantiellen Bedingungen 44 2.4 "Structural conditions and historical conditions" 47 2.5 Erfahrungen, Artikulationen und starke Wertungen 66 2.6 Ethische Autonomie, Authentizität und Selbstverwirklichung 84 3. Authentizität und (ästhetische) Erfahrungen 103 3.1 Selbstverwirklichung und Erfahrungen 103 3.2 Selbstverwirklichung als Teilhabe an Welt 117 3.3 Authentizität als innere Freiheit 129 3.4 Authentizität als Diagnose- und Kritikkonzept 139 4. Ethische Autonomie, Authentizität und Öffentlichkeit 151 4.1 Öffentlichkeiten als Diskursräume 151 4.2 Öffentlichkeiten als Anerkennungsräume 172 4.3 Öffentlichkeiten als Erfahrungsräume 187 4.4 "Öffentlicher Erfahrungsraum" als Diagnose- und Kritikkonzept 211 4.5 Öffentliche Stigmatisierung, Demütigung und Erfahrungsfähigkeit 231 4.6 Vernachlässigung, Verkümmerung und Erfahrungsarmut246 4.7 (Selbst-)Ausbeutung der Erfahrungsfähigkeit 260 5. Schluss 267 6. Literatur 269