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Was wissen wir wirklich über uns selbst? Und was vom anderen? In dreizehn Kapitel zerlegt Eva Menasse die Biografie einer Frau in ihre unterschiedlichen Aspekte, zeigt sie als Mutter und Tochter, als Freundin, Mieterin und Patientin, als flüchtige Bekannte und Geliebte. Zu Beginn ist Xane Molin vierzehn Jahre alt und erlebt mit ihrer besten Freundin einen dramatischen Sommer. Am Ende ist sie Großmutter und versucht, für den Rest ihres Lebenswegs das Steuer noch einmal herumzureißen. Aus dem Mosaik der unterschiedlichen Sichtweisen tritt auf magische Weise ein kühner Roman hervor, der wie nebenbei die Frage nach Wahrnehmung und Wahrheit stellt.
Eva Menasse, geboren 1970 in Wien, lebt seit über 25 Jahren in Berlin. Ihrem Debüt Vienna (2005) folgten Romane (u.a. Quasikristalle) und Erzählungen, die vielfach ausgezeichnet und übersetzt wurden. Ihr letzter Roman Dunkelblum war ein Bestseller und wurde in neun Sprachen übersetzt. Ende 2025 wurde sie mit dem Ehrenpreis des Österreichischen Buchhandels für Toleranz in Denken und Handeln ausgezeichnet. Peter Mati-, 1937 in Wien geboren, war von 1960 bis 1968 am Theater in der Josefstadt engagiert. Es folgten Stationen in Basel und an den Münchner Kammerspielen, bis er 1972 nach Berlin wechselte, wo er 22 Jahre lang einer der Stars des Schiller Theaters war. Anschließend ging er an das Wiener Burgtheater. Neben seiner Theater- und Filmarbeit war Peter Mati- ein herausragender Hörbuch- und Synchronsprecher, der u.a. Ben Kingsley seine Stimme lieh. 2001 erhielt er den Albin-Skoda-Ring, die Auszeichnung für »den besten Sprecher unter den Schauspielern des deutschsprachigen Raums«. Mati- starb am 20. Juni 2019 im Alter von 82 Jahren.
Lena Stolze, geboren in Berlin und aufgewachsen in Wien, arbeitete mit internationalen Regiegrößen wie Michael Haneke, Marleen Gorris und, Michael Verhoeven zusammen. Sie spielte an renommierten deutschsprachigen Bühnen wie dem Wiener Burgtheater, dem Münchner Residenztheater und dem Thalia Theater Hamburg und ist Jurorin der Filmakademie und des Europäischen Filmpreises. Michael Rotschopf wurde bereits während seines Studiums von Claus Peymann an das Wiener Burgtheater geholt und ist seitdem eine feste Größe auf internationalen Bühnen und im Fernsehen. Als Sprecher trat er unter anderem bei der US-Erstaufführung des Requiem für einen jungen Dichter in der Carnegie Hall sowie in Paris, London und der Berliner Philharmonie auf.