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Das Slawenlied ist ein großer Roman über das Ende einer alten Welt und den Aufbruch in eine neue. F. C. Weiskopf erzählt aus der Perspektive junger Menschen, die den Ersten Weltkrieg nicht nur als militärische Katastrophe erleben, sondern auch als Zusammenbruch eines Reiches, das ihnen nie wirklich Heimat war.Zwischen Klassenzimmer und Kaserne, zwischen Propaganda und wachsendem Zweifel, erkennen sie, dass die Zukunft anders aussehen muss - freier, gerechter, menschlicher.Der Roman folgt einem jungen Schüler, der in den Mahlstrom der Ereignisse gerät: Einberufung, Ausbildung, Fronteinsatz - und schließlich der entscheidende Moment, in dem tschechische Soldaten sich weigern, weiter für die Donaumonarchie zu kämpfen. Der Ruf nach nationaler Selbstbestimmung und sozialer Erneuerung wird stärker als die Angst vor Strafe. Der Zusammenbruch des alten Österreich ist für sie nicht nur ein historisches Ereignis, sondern eine Befreiung - und eine Chance, eine neue Gesellschaft aufzubauen.Mit feinem psychologischem Gespür zeigt Weiskopf, wie sich ein ganzes Volk aus der Umklammerung von Militarismus, Unterdrückung und sozialer Ungleichheit löst. Das Slawenlied ist viel mehr als ein Antikriegsroman: Es ist die literarische Hymne auf eine Generation, die den Mut hatte, sich von einem sterbenden Imperium zu befreien und eine neue Zukunft zu wagen.Ein kraftvolles, politisches und zugleich zutiefst menschliches Buch - von überraschender Aktualität.
Der am 3. April 1900 in Prag geborene Schriftsteller Franz Carl Weiskopf, bekannt unter den Initialen F. C. Weiskopf, war eine der prägenden Stimmen der deutschsprachigen Exilliteratur. Sohn eines jüdisch-deutschen Vaters und einer tschechischen Mutter, promovierte er in Germanistik und Geschichte und engagierte sich früh politisch. Ab 1928 lebte er in Berlin, arbeitete als Redakteur und gehörte dem Bund proletarisch-revolutionärer Schriftsteller an.Nach 1933 floh er über Prag und Paris in die USA, wo er aktiv Exilanten wie Anna Seghers und Egon Erwin Kisch unterstützte. Nach dem Zweiten Weltkrieg trat er in den diplomatischen Dienst der Tschechoslowakei ein, war unter anderem Botschafter in Peking und ließ sich 1953 in Ost-Berlin nieder. Dort wirkte er als Vorstandsmitglied des Schriftstellerverbandes der DDR und Mitherausgeber der Zeitschrift neue deutsche literatur.Weiskopfs Werk umfasst Romane, Erzählungen, Essays und Reportagen. Mit realistischer Erzählkunst von hoher sprachlicher Präzision schilderte er vor allem das Bürgertum der Tschechoslowakei und dessen Annäherung an die Arbeiterbewegung. Er starb am 14. September 1955 in Berlin. Gemeinsam mit seiner Frau, der Kinderbuchautorin Alex Wedding (Grete Weiskopf), ist er auf dem Berliner Zentralfriedhof Friedrichsfelde beigesetzt. Zu seinem Andenken wird seit 1956 der F. C. Weiskopf-Preis für sprachkritische und sprachreflektierende Literatur verliehen.
ERSTER TEIL: DAS LETZTE JAHRERSTES KAPIEL: Der gelbe ZettelZWEITES KAPITEL: JeannetteDRITTES KAPITEL: Die verwandelte StadtVIERTES KAPITEL: Die Pyramiden von ÄgyptenFÜNFTES KAPITEL: "Jeder zu den Seinen"SECHSTES KAPITEL: Der UmsturzZWEITER TEIL: DER TOTE PUNKTSIEBENTES KAPITEL: Alles wird andersACHTES KAPITEL: Das WachsfigurenkabinettNEUNTES KSAPITEL: Fliege, fliege, unsre StandarteZEHNTES KAPITEL: Entschwundene IllusionenDRITTER TEIL: DAS NEUE LIEDELFTES KAPITEL: Erkennen und ...?ZWÖLFTES KAPITEL: Einerseits - AndrerseitsDREIZEHNTES KAPITEL: Dezember