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Der noch immer andauernde Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine seit Februar 2022, der bewaffnete Konflikt in Gaza nach dem Terror-Angriff der Hamas auf Israel Anfang Oktober 2023 und der aktuelle Iran-Konflikt, der militärisch von den USA und Israel Ende Februar 2026 vom Zaun gebrochen wurde, mit dem die militärische Auseinandersetzung im Libanon zwischen Israel und der Hisbollah einhergeht, zeigen eine Welt voller bewaffneter Konflikte von weltpolitischer Bedeutung, unter denen die Zivilgesellschaft stark leidet. Seit der russischen Aggression gegenüber der Ukraine ist eine weltweite Aufrüstung im Gange, wobei die NATO eine gewichtige Rolle dabei einnimmt. Insbesondere die europäischen NATO-Staaten rüsten seit 2023 enorm auf, befeuert durch den amerikanischen Präsidenten, der seine europäischen Partner bereits mehrmals zu höheren Rüstungsausgaben aufgefordert hat. Diese Militarisierung Europas ist auch in der Politik der EU deutlich sichtbar, indem europäische Rüstungsprojekte und gemeinsame Beschaffungen massiv mitfinanziert werden. Außerdem ist die Krisendiplomatie durch Stärke und Abschreckung gegenüber Russland geprägt. Neutrale Staaten in der EU wie Schweden und Finnland vollzogen in Folge des russischen Angriffskrieges eine außenpolitische Kehrtwende und gaben ihre Neutralität zugunsten einer Mitgliedschaft in der NATO auf.