Fabian Riedel

Und abends in die Scala!

Karl Wolffsohn und der Varietékonzern SCALA und PLAZA 1919 bis 1961. Aufstieg, 'Arisierung', 'Wiedergutmachung'. 24,6 cm / 17,5 cm / 3,1 cm ( B/H/T )
Buch (Hardcover), 370 Seiten
EAN 9783954102327
Veröffentlicht Dezember 2018
Verlag/Hersteller be.bra verlag
44,00 inkl. MwSt.
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Beschreibung

Die Varietétheater SCALA und PLAZA wurden in den Zwanzigerjahren zu Wahrzeichen einer sich modernisierenden Gesellschaft. Unter der Mitwirkung untreuer Geschäftsführer erfolgte zwischen 1933 und 1935 die 'Arisierung' des jüdischen Unternehmens durch die Gläubigerbanken Dresdner Bank und Deutsche Unionbank. Karl Wolffsohn, Mitbegründer und Gesellschafter des Konzerns, kämpfte ab 1950 für die 'Wiedergutmachung' des ihm zugefügten Unrechts. Fabian Riedel analysiert in diesem Band mithilfe eines rund 10.000 Seiten umfassenden gesellschafts- und finanzrechtlichen Quellenkonvoluts beispielhaft diesen 'Arisierungs- und Wiedergutmachungsprozess'. Seine Analyse umfasst die Jahre 1919 bis 1961 und dokumentiert erstmals das Schicksal des jüdischen Konzerns und seines Mitbegründers Karl Wolffsohn.

Portrait

Fabian Riedel, Dr. phil., geboren 1982, studierte Rechtswissenschaften in Passau und München. Das juristische Referendariat absolvierte er in Hamburg und New York. Während seiner freiberuflichen Tätigkeit als Rechtsanwalt gründete er 2012 ein Unternehmen im Lebensmittelbereich, das 2017 mit dem Bayerischen Gründerpreis ausgezeichnet wurde.

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