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Bei der Betrachtung von Solidarität im Kontext queerer Community stellt sich insbesondere die Frage, welche Bedeutung Solidarität unter den Bedingungen von Differenz haben kann. Wie und wofür schließen sich Menschen zusammen, die sich in facettenreicher Weise - etwa hinsichtlich Geschlecht, sexueller Orientierung oder Beziehungsform - voneinander unterscheiden? Welche Potenziale und Grenzen werden dabei deutlich? Auf Basis der qualitativen Auswertung von 14 leitfadengestützten Interviews rekonstruiert Felix Eggers Solidarität als eine Handlungs- und Beziehungsweise queerer Menschen unter den Bedingungen gesellschaftlicher Macht- und Herrschaftsverhältnisse. Der Autor interpretiert Solidarität sowohl als Ressource bei der Bewältigung struktureller Unterdrückungserfahrungen als auch als Quelle für die emanzipatorische Transformation sozialer Verhältnisse hin zu einer Gesellschaft, in der alle in Freiheit, Gleichheit und Sicherheit leben können.
Felix Eggers studierte Sozialwissenschaften an der Universität Augsburg und Soziologie im Master an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Seine Forschungsschwerpunkte liegen in den Gender und Queer Studies sowie der Jugendsoziologie. Während seines Studiums war er als wissenschaftliche Hilfskraft am Deutschen Jugendinstitut in München tätig.
Einleitung.- Sensibilisierende Konzepte.- Forschungsfragen.- Methodik, Methodologie und Datenkorpus.- Ergebnisse: Solidarität als Handlungs- und Beziehungsweise queerer Menschen unter Bedingungen gesellschaftlicher Macht- und Herrschaftsverhältnisse.- Zusammenfassung und Diskussion.- Reflexion der Limitationen.- Schlussbemerkung.- Literaturverzeichnis.