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Menschen im Ruhestand stellen eine wachsende Bevölkerungsgruppe dar. Die Menschen Westeuropas werden aktuell immer älter. Als Folge der Segmentierung des individuellen Lebenslaufs führt dies 300 Jahre nach Beginn der Industrialisierung zu politisch, wirtschaftlich und gesellschaftlich neuen Herausforderungen in westlichen Wohlstandsgesellschaften. Während sich die Politik noch an den Folgen nicht mehr finanzierbarer Umverteilungen abarbeitet, ergeben sich Innovationschancen für Unternehmen. Die Autoren skizzieren Gestaltungsmöglichkeiten und Anreizsysteme, die der demographische Wandel Wirtschaftsakteuren bietet. Grundlage dazu bilden der aktuelle Stand gerontologischer Forschung und Gespräche der letzten zehn Jahre mit Vorständen und Geschäftsführern in Deutschland und in der Schweiz.
Felix Kunz ist Leiter des European Institute of Financial Gerontology Prof. Dr. Frank Andreas Schittenhelm ist Professor für Internationales Finanzmanagement an der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen. Prof. Dr. Holger Wengert ist Professor für Finanzdienstleistungen an der Dualen Hochschule BW in Stuttgart
1 Sind alte Gesellschaften das Ende der Industrialisierung? 2 Investieren, anlegen, verprassen - Wohin mit dem Wohlstand im Entsparprozess? 3 Der Genusspfad des Alter(n)s - eine wirtschaftliche customer journey 4 Chancen in der unternehmerischen Umsetzung