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Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Politik - Politisches System Deutschlands, Note: 1,3, Universität Potsdam (Kommunalwissenschaftliches Institut), Veranstaltung: Einführung in die kommunale Verwaltung und Politik, Sprache: Deutsch, Abstract: Seit der Wende haben sich in den fünf Neuen Bundesländern unterschiedliche KommunaleStrukturen entwickelt. Teils wurde auf Erfahrungen der Alten Bundesländer odernoch früherer Verwaltungssysteme (z.B. Preußen) zurückgegriffen, teils wurden neue,eigenständige Wege beschritten. Vor allem in Brandenburg wurden sehr eigenständigeLösungen gefunden, wobei Ansätze aus verschiedenen Ländern kombiniert wurden. DieEntwicklung der brandenburgischen Kommunalstrukturen ist jedoch nur zu verstehen,wenn man auch die sozioökonomische und raumstrukturelle Situation Brandenburgsbetrachtet. Die Art, wie kommunale Selbstverwaltung umgesetzt wurde und wird, kanndann als Antwort auf die im Land herrschenden Bedingungen verstanden werden. Indieser Arbeit möchte ich die Entwicklung der brandenburgischen Kommunalstrukturenvor dem Hintergrund der speziellen sozialen, wirtschaftlichen und raumstrukturellenSituation in Brandenburg darstellen. Den Schwerpunkt bilden dabei die kommunalenGebietsreformen und Organisationsmodelle (Ämter, Großgemeinden, Groß-Landkreise), weil sie als spezifisch brandenburgische Antwort auf die hiesigen Problemeverstanden werden können. Die brandenburgische Kommunalverfassung wird nurüberblicksartig vorgestellt, die Debatte um die Funktionalreform wird nicht dargestellt.Zunächst gehe ich auf die wirtschaftliche und demographische Situation in Brandenburgsowie die bestehenden räumlichen Disparitäten und das Leitbild der Dezentralen Konzentrationein. Dann folgt eine chronologische Darstellung der Entwicklung der brandenburgischenKommunalstrukturen, wobei immer wieder auf vorher gemachte Aussagenzur verwiesen wird.