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Sie waren die Giganten des Ersten Weltkriegs - und er stand mitten unter ihnen. Ferdinand Solf erlebte zwei Jahre lang den Einsatz einer der mächtigsten Waffen des deutschen Heeres: einer 42-cm-Batterie. Diese riesigen Belagerungsgeschütze, bekannt als "Dicke Bertha", konnten mit einem einzigen Schuss die stärksten Forts zerschmettern. Solf schildert aus nächster Nähe den Alltag der schweren Artillerie - den ohrenbetäubenden Donner der Geschütze, die endlosen Märsche durch Schlamm und Dunkelheit, die technische Herausforderung und die ständige Todesgefahr. Sein Bericht ist kein heldenhaftes Epos, sondern ein nüchterner, schonungsloser und zugleich fesselnder Frontbericht. Er zeigt, wie der moderne Krieg die Dimensionen sprengte und wie die Männer einer Batterie versuchten, inmitten dieser unmenschlichen Gewalt Mensch zu bleiben. Ein seltenes, authentisches Zeitdokument der schwersten Artillerie des Ersten Weltkriegs - packend, detailreich und von bleibendem historischen Wert.
Ferdinand Solf war ein deutscher Artillerieoffizier im Ersten Weltkrieg. Als Angehöriger der schweren Fußartillerie diente er in einer der berüchtigten 42-cm-Batterien - jenen gigantischen Belagerungsgeschützen, die unter dem Namen "Dicke Bertha" in die Geschichte eingingen. Über zwei Kriegsjahre hinweg erlebte Solf den Einsatz dieser schwersten Waffen des deutschen Heeres an verschiedenen Frontabschnitten. Seine Einheit war unter anderem am Beschuss französischer und belgischer Festungen beteiligt, darunter auch Aktionen wie der Angriff auf Fort Manonviller. 1920 veröffentlichte er unter dem Titel Zwei Kriegsjahre einer "42cm" Batterie (Chr. Belsersche Verlagsbuchhandlung) einen nüchternen, detailreichen und zugleich eindringlichen Bericht über den Alltag.