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Raskolnikow ist jung, arm, begabt - und überzeugt, dass außergewöhnliche Menschen mehr dürfen als andere. In den engen Straßen Sankt Petersburgs entwickelt er eine Theorie, die ihn bis zum Mord treibt: Wenn ein Verbrechen einem höheren Zweck dient, darf es dann begangen werden?
Mit dem Beil erschlägt er die Pfandleiherin Aljona Iwanowna. Doch die Tat verläuft anders als geplant; auch Lisaweta, ihre unschuldige Schwester, wird zum Opfer. Was folgt, ist keine Befreiung, sondern ein Abstieg in Fieber, Angst und Einsamkeit. Raskolnikow ringt mit seinem Gewissen, während Porfirij Petrowitsch ihn mit stiller Unerbittlichkeit verfolgt und Ssonja ihm eine Wahrheit vor Augen stellt, der er nicht entkommen kann.
Dostojewskis Meisterwerk fragt nach Schuld, Strafe, Hochmut, Mitleid und Erlösung - mit einer Intensität, die bis heute erschüttert. Die Übersetzung von Alexander Eliasberg gehört zu den meistgelesenen deutschen Fassungen, weil sie Dostojewskis psychologische Tiefe und erzählerische Spannung in einer flüssigen, kraftvollen und bis heute zugänglichen Sprache vermittelt.
Gebundene Ausgabe mit Lesebändchen.
Fjodor Dostojewski. Verbrechen und Strafe. Übersetzt von Alexander Eliasberg. Erstdruck des Originals: ------------ - --------- (Prestuplenije i nakasanije) in zwölf Fortsetzungen in der Zeitschrift Russki Westnik, St. Petersburg, 1866. Erstdruck dieser Übersetzung: Gustav Kiepenheuer Verlag, Potsdam 1924. Durchgesehener Neusatz, der Text dieser Ausgabe folgt dem Erstdruck. Vollständige Neuausgabe, Göttingen 2026. LIWI Literatur- und Wissenschaftsverlag