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Geschichten wie Rasierklingenschnitte - einschneidend und virtuos verdichtet erzählt Fleur Jaeggy von opiumabhängigen, halluzinierenden und irrwitzigen schriftstellerischen Genies. Sie hausten prekär, litten an Tuberkulose, verzweifelten an der Wirklichkeit. Sie waren Visionäre, Träumer, Genies - und hochgradig opiumabhängig. Sie experimentierten mit Lachgas, aßen rohes Fleisch, um »prachtvolle Träume« herbeizuführen, wähnten sich unter den Inkas und von »blauen Teufeln« umringt, glaubten, vergiftet worden zu sein, reisten Robert Louis Stevenson hinterher, und was sie suchten, blieb ihnen meist verborgen. Thomas De Quincey, John Keats, Marcel Schwob: Fleur Jaeggy legt mit Mutmaßliche Leben drei biographische Skizzen von Schriftstellern vor, denen die Welt viel zu winzig schien und die mit ihren Texten und ihren Spleens die Grenzen des Denkbaren sprengten.
Fleur Jaeggy ist eine schweizerische und italienischsprachige Autorin, Ex-Model, Intellektuelle, Mystikerin, inzwischen etwas über 80 Jahre alt, ehemals enge Vertraute Ingeborg Bachmanns, Witwe des Adelphi-Verlegers Roberto Calasso, heute lebt sie weitgehend zurückgezogen in Mailand. Ihr weltweit gefeiertes Werk umfasst Romane, Erzählungen und Geschichten - beginnend mit Ich bin der Bruder von XX, wird es fortan vollständig im Suhrkamp Verlag erscheinen. Barbara Schaden studierte Romanistik und Turkologie in Wien und München, arbeitete anschließend als Verlagslektorin und ist seit 1992 freiberufliche Übersetzerin aus dem Englischen, Französischen und Italienischen. Sie übersetzt neben Kazuo Ishiguro unter anderem Patricia Duncker und Nadine Gordimer. Barbara Schaden lebt in München.