Blick ins Buch

Florian Voß

Das Rauschen am Ende des Farbfilms

21,5 cm / 13,5 cm / 0,8 cm ( B/H/T )
Buch (Softcover), 100 Seiten
EAN 9783865201058
Veröffentlicht Februar 2005
Verlag/Hersteller Buch & Media GmbH
10,00 inkl. MwSt.
Teilen
Beschreibung

Seine Gedichte sind dunkel und melancholisch, attestiert Dichterkollegin Ulrike Draesner. Schauriges und Schönes überlagert sich hier in der Sprache - Kultur und Natur, Evolution und Sozialisation verschmelzen zu einem eindrucksvollen Erinnerungsfilm, der vor dem inneren Auge des Subjekts abläuft.
»er mag es: das Dunkle, die Melancholie er kann es: die Pointe, den Abschluss, das überraschende Bild er trifft es: das Lied, den Takt da spielt er: mit Fernsehern, Pixeln, zwischen Ich und Du da berührt er den -stotternden Film auf der inneren Brustwand- Schleichwege des Gedankens, des Auges, der Erinnerung - da frage ich mich in seinen Bildern - wie er sucht verliert sucht - eben da ist das Gedicht« Ulrike Draesner zu den Gedichten von Florian Voß

Portrait

Florian Voß, geboren 1970 in Lüneburg, brach 1986 die schulische Ausbildung ab und war in den folgenden Jahren als Filmvorführer, Diskettenkopierer und Kellner tätig. 1990 zog er nach Berlin und arbeitete dort u.a. als Werbetexter, Kunstkritiker, Filmplakatmaler und Barkeeper. Außerdem war er Mitarbeiter bei 'lyrikline.org', literaturWERKstatt berlin. Er veröffentlichte in Zeitschriften (u.a. 'EDIT', 'ndl') und in der Anthologie 'lyrik von jetzt', Dumont (2003). Er erhielt 2001 das Arbeitsstipendium des Berliner Senats für Literatur.