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'Mittelalterbilder' sagen mehr als tausend Worte - besonders in Zeiten tiefgreifender Umbrüche. Auch während des Ersten Weltkriegs prägten Vorstellungen dieser Epoche die öff entliche Wahrnehmung, politischen Deutungen und kulturellen Selbstbilder. Doch bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts spielte die Rezeption mittelalterlicher Stoffe in Bayern eine wichtige Rolle und stärkte lokale, regionale und nationale Identitätsgefühle. Vor diesem Hintergrund wird versucht, folgende Fragen zu beantworten: Welche Stoffe wurden wo rezipiert? Lassen sich 'Typen' von Akteuren und Rezipienten erkennen? Welchen besonderen Stellenwert hatte die Mittelalter-Rezeption zu Zeiten des Ersten Weltkriegs innerhalb deren langer Tradition in der bayerischen und deutschen Kulturgeschichte? Die Studie zeigt, wie kulturelle Bilder der Vergangenheit in Zeiten gesellschaftlichen Wandels genutzt werden - und welchen Einfluss sie auf Selbstverständnis und Identitätsbildung haben
Franziska Stelzer, Dr. phil., geb. 1990, studierte Deutsch, Geschichte und Latein für das Lehramt. Diese Studie ist ihre Dissertation, vorgelegt am Institut für Bayerische Geschichte der LMU München